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Anſtalt fuͤr den zwoͤlften Julius; dann, rief er: wenn Amelie mich liebt, will ich nicht eine Stunde laͤnger unſre Verbindung aufſchieben. Er ließ die Zimmer, die Amelie bewohnen ſollte, mit der verſchwenderiſchen Pracht ſeiner Liebe ausſchmuͤcken. Die Erleuchtung des Schloſ⸗ ſes war in Bereitſchaft, ein laͤndliches Feſt war von ihm erfunden, er wußte, es wuͤrde fuͤr Amelien das Schoͤnſte von allem ſeyn, wenn die Kinder des Dorfs, und die jungen Maͤd⸗ chen in die Farbe der Unſchuld gekleidet, die guͤtige Mutter ſeiner Unterthanen auf der Graͤnze empfangen wuͤrden. Gegen Ameliens Zimmern uͤber ſtieg die Zubereitung zu einem Feuerwerke empor, das den Rheinfall in Flammen nachah⸗ men ſollte. Alles war bereit, und da leuchtete der Morgen des glaͤcklichen Tages herauf.
Moritz ſtand mit dem erſten Strahl der Sonne vor Ameliens Hauſe. Er pochte, und ſie offnete ihm das Haus, noch den Schlaf und einen ſchoͤnen Traum auf den trunkenen Augen. Welch ein Tag iſt heute, ſagte ſie ſich beſinnend, daß Sie ſo ungewohnlich fruͤh kommen?
Der glucklichſte Tag meines Lebens, Ame⸗ lie, o Amelie, der Tag, wo ich endlich dem ebelſten Maͤdchen auf der Erde ſagen darf: ich liebe dich! Sie erſtaunte, ſie wurde verwirrt⸗
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