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Ich wollte ja dich nur gluͤcklich ſehen, mein Sohn, und dir in den drei Jahren Zeit geben, in das Herz deiner Geliebten zu blicken. Und ſo haͤtten wir ja eine gefunden, die drei Jahre lang— In der That, ſo etwas wollte ich, mein Sohn. Es wäre denn alſo gelungen, und meine Erziehung— ich empfehle ſie dir, wenn du Soͤhne haſt,— Johann, der uͤbrigens recht geſcheidt iſt— mag von ſeinen Maͤhrchen ſagen, was er will. Aber— lieber Moritz, ſo viel habe ich gelernt, daß du ein beſſerer Herr fur meine Unterthanen ſeyn wirſt, als ich leider geweſen bin. Du haſt viel in den letzten ſechs Monaten gethan. Ich fuͤhle in der That, mein Sohn, daß ich mich oben auf dem Schloß bei Sankt Georgen beſſer befinde, als hier. Ich übergebe dir die Guͤter zur Regierung, und, lieber Moritz, dein Gluͤck liegt mir am Her⸗ zen. An meinem nächſten Geburtstage, du weißt, er iſt den 12ten Julius— darfſt du deiner Geliebten deine Hand bieten⸗ Achtzehn gute Monate geſchenkt.
Da lag Moritz zu ſeines Vaters Fuͤßen, und ſeiner Empfindung heiße Flamme erweichte des Vaters Herz, und gab ihm ein Gluͤck, das er lange nicht ſo tief gefüuͤhlt hatte. Moritz
ſprang


