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an ſeine Treue, ſo ſollen Sie die erſie ſeyn, der ich weiter erzähle, Amelie.
O mein guter, edler Aiter, rief Amelie voll unendlicher Wonne: ich will dir das Mähr⸗ chen zu Ende erzählen. Die Hirtin hielt feſt an dem Herzen des Geliebten, und da der Tag erſchien, an dem er reden durfte, da war ſie gerade drei Jahre lang ſchon ſein geweſen, ohne daß er es wußte.
Johann laͤchelte, und dann ſegnele er ſie mit dem Namen: meine geliebte Tochter!
Herr Brandt kam noch einige Male. Ame⸗ lie hatte eine lange Unterredung mit ihm am Brdenſee. Er trennte ſich mit einer hohen Ruͤtrung von ihr, und mit dem Gefuͤhl, er werle ihres Gleichen nicht wieder finden. Was ſie ihm geſagt, erfuhr mie ein Menſch, nicht einmal die Mutter. Er kam nicht mehr.
Aber obgleich Moritz froher war, ſeit er den Kaufmann nicht mehr ſah, ſo wurde er dennoch wieder finſter, und immer finſtrer. Ach, ſenn Amelie ihren Blick auf die lange Zeit warf, die Tage zählte, die Stunden, ſo wurde ſie ſo betruͤbt als er ſelbſt. Sie begriff eben ſo wenig wie er, wie ſie das ſuͤße Geheimniß ſo lange in ihrer froh beklemmten Bruſt bewah⸗ ren wollte, und ſie müßte es bewähren, damit
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