Teil eines Werkes 
2. Theil (1816)
Entstehung
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ſtrebte, hatte ſich das Weſen entfernt, deßen Beruͤhrung ich vorhin fuͤhlte.

In meinem Nacht⸗Tiſche war Phosphorus; ſchnell zuͤndete ich meine Kerze an, und gewahrte dann, daß ich durch eine Kette der wohlduftendſten Blumen gefeßelt geweſen war. Sie lagen noch zerſtreut auf meinem Bette, und verbreiteten den anmuthigſten Wohlgeruch.

Uebrigens bemerkte ich in meinem Zimmer durchaus nichts, das den Eintritt eines Men⸗ ſchen verrathen haͤtte. Meine Thuͤre hatte ich vor dem Niederlegen von innen verſchloßen; ſie war es noch, ſo wie ein enger Durchgang, der mittelſt meines Vorzimmers, mit dem meiner Mutter zuſammen hieng.

Ihr geſtriger Scherz fiel mir ein; ich ah⸗ nete, ſie haͤtte ihn fortſezen wollen. Aber wo war ſie herein und wieder hinausgekommen? Dies blieb mir dunkel. Gewißheit wollt' ich, um die Taͤuſchung vollends zu zerſtoren, welche von neuem meine Vernunft truͤbte. Schnell warf ich meinen Schlafrock um; das Licht in der ei⸗ nen, die reizende Blumen⸗Kette in der andern Hand, verſchloß ich ſogleich mein Zimmer, und gieng in das meiner Mutter, die ich noch außer Bett zu finden, und ihr fuͤr ihre artige Necke⸗ rey zu danken hoffte.

Sachte