phiden; unter denen mir die Wahl blieb. Schwere Wahl! denn jede war reizender als die andre.
So, im Vollgenuße des anmuthigſten Trau⸗ mes ſchwebend, weckte mich plötzlich ein glaͤnzen⸗ des Licht, dem Blize aͤhnlich, begleitet mit ei⸗ nem unbeſchreibbaren Geraͤuſche. Ich richte mich auf; ich zi⸗he den Vorhang hinweg; ich ſohe nichts. Tiefe Finſterniß! das kicht war verſchwunden; kein Geraͤuſch mehr. Toden⸗Stille!
Nun hielt ich es fuͤr die Folge eines Traums und ich verſuchte, ihn wieder anzuknuͤpfen, als zwey meiner Sinnen— ſtatt des Sehens und Hoͤrens— mich uͤberzeugten, daß etwas außer⸗ ordentliches mich umgab,— der Geruch; das Gefuͤhl.
Ein koͤſtlicher Geruch erfuͤllte mein Zimmer; und etwas ſehr ſanftes, dem Scheine nach ein kleines Haͤndchen, druͤckte ſich auf meine Lippen, mir Schweigen zu gebiethen ſcheinend.
Mein Herz ſchlug laut; All' meine alten Ideen erwachten. Nun, ſo dacht' ich, nun iſt der Zeit⸗Punkt erſchienen, wo eine reizende Luft⸗Geſtalt mit mir in Verbindung treten will. Ich verſuche, die Hand zu faßen, die noch auf meinen Lippen ruht; aber meine Haͤnde wa⸗ ren durch etwas leichtes gefeßelt, das ihre Be⸗ wegung hemmte. Indeß ich leiſe dieſe zu loͤßen ſtrebte,


