Teil eines Werkes 
2. Theil (1816)
Entstehung
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im Kloſter zubringen. Allein war alſo mein Dheim und ſehnte ſich nach mir. Er wuͤnſchte ſelbſt, mich in Paris feſtzuhalten; denn meine Kouſine ſollte nach ihrer Trauer⸗Zeit ſich mit dem jungen Herzog von Vintimille vermählen. Es war eine Reigungs⸗Heurath, die aber vor der Hand, aus Achtung fuͤr das Andenken des Prinzen, tiefes Geheimniß bedecken ſollte.

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All' dieß erfuhr ich von meinem Vater. Gehe, mein Sohn, ſezte er hinzu, ſchaͤme dich nicht, ſtets deinem Oheim den zarteſten und ehrerbietigſten Gehorſam zu be⸗ zeigen. Folge ſeinen Lehren, ahme ſeinen Tu⸗ genden nach, verdiene ſein Wohlwollen, und werde das Gluͤck und der Stolz deiner Familie.

Ich blieb nur wenige Tage zu Neapel. Ungerne verließ ich von neuem meine geliebten Aeltern; doch konnt' ich nicht ohne freudige Un⸗ gedult an die neue, mich erwartende Laufbahn denken. Mein urſpruͤnglich furchtſamer und ro⸗ mantiſcher Karakter hatte meine Jugend verlaͤn⸗ gert; ja, meine Kindheit moͤcht' ich ſagen, erſchiene dieß nicht läͤcherlich, bey einem Juͤng⸗ linge von zwey und zwanzig Jahren.

Dieß