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lebten, ſo erhielt mein Oheim leicht fuͤr mich einen unbeſtimmten Urlaub, und ich konnte mei⸗ nem Vater folgen. Indeß ſollte ich nicht meine ſchoͤnſten Jahre in Italien verlieren; nach ſei⸗ nem Wunſche mußte ich alſo mehrere Europaiſche Höfe beſuchen, begleitet von einem alten Pffi⸗ zier, meinem Mentor⸗
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Waͤhrend meinen Reiſen krug ſich nichts beſon⸗ ders fur mich zu; ich gleite daher hinweg uͤber die, Juͤnglingen meines Alters, gewoͤhnlichen Abentheu⸗ er. In meinem zwey und zwanzigſten Jahre kehrte ich Anfangs Herbſts, dem Willen meines Vaters gemaͤß, nach Neapel zuruͤck. Er erklaͤrte mir nun, daß, da der Ausbruch eines Kriegs zu erwarten ſtuͤnde, er mich nach Frankreich zuruck⸗ ſenden wolle, damit ich vor meinem erſten Feld⸗ zuge mit meinen Landsleuten in die ſo noͤthige naͤhere Beziehung kaͤme, und Gelegenheit haͤtte, mir das Wohlwollen meiner Obern zu erwerben. Dabey lag ihm dringend an, die Sehnſucht mei⸗ nes Pheims nach meinem Wiederſehen zu befrie⸗ digen.
Der Prinz von Zelve war inzwiſchen ge⸗ ſtorben. Meine Koufine ſolite ihr Trauer⸗Jahr im


