469 ws ſe Auch ſein Ziel war nahe, näher als er ſelbſt glaubte; gleichwohl th, und verſäumte er nicht, Alles vollends zu vernichten, was noch zu vernichten eigen war, die Briefe der Großmutter, die Briefe und die Schenkungsur⸗ , als es kunde Georginens, ſeine früheren Reiſepäſſe, ein Flammenopfer nach tethn dem anderen; ferner Leonardus' Teſtament und Schenkungen, alle Quittungen, alle Dankſagungen.— Alter Adrianus van der Valck!
etinen, ſprach er ſinnend: Du, der mich rechnen lehrte, was ſagſt du zu en Grß⸗ meinem Rechnungsabſchluß? Subtraction! Der Tod zieht mir das ſelbſt bes Leben ab, das iſt das Facit meiner Rechnung. iig nehr Eines Tages wollte er noch ſchreiben, aber die Hand verſagte ihm den on den Dienſt. Der jüngere Diener ward herbeigerufen, der Herr wollte Fſigeit dictiren, aber er vermochte es nicht, er fühlte ſich zu ſchwach dazu, und mr ein murmelte nur: O weh! daß ich doch zu keinem Entſchluß kommen liegt in kann! Nun denn— mag es ſein! Noch einige unzuſammenhängende Phantaſien von Teſtamenten— von einer Dame, die aus weiter Ferne kommen werde— von einem Bru⸗ l ich ſe. der, der ermordet worden— von einer Schweſter, die ihm entgegen⸗ it 1835 ſtrahle— von Engeln, die ſeiner harrten— und die Seele Ludwig's hr Fin⸗ löste ſich leiſe los vom Erdenſtaube. Er war„auf dem Sopha“— viß, ob wie die Acten lauteten„ſanft eingeſchlafen.“ nu Der Tod des geheimnißvollen Grafen war ein Ereigniß, das lange Stadt und Land bewegte und allgemein die Neugier auf's Höchſte . ſpannte. Nun endlich mußte doch Alles offenbar werden! Gegen Er⸗ warten ward aber Nichts offenbar. Die Gerichte kamen, verſiegelten, öffneten und inventirten den Nachlaß.
Es fand ſich kein Teſtament. Die Dienerſchaft erzählte, daß fu⸗ ihr entſchlafener Herr ſtets den Wunſch ausgeſprochen habe, in ſeinem Berge neben jenem Grabe beerdigt zu werden, das ſein Theuerſtes barg, denn in der Schenkungsurkunde des Berggartens an den Einen i
der Diener ſtand die Bedingung:„Das oder die Gräber in dem ge⸗ .„ ſchenkten Garten ſtets zu pflegen und zu bewachen.“
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Ludwig wurde nicht neben Sophien zur Erde beſtattet. Ein aus⸗ n e gemauertes Grab zu Eishauſen nahm die ſterbliche Hülle des Dunkel⸗ grafen auf. Eingedenk der großen Wohlthaten, die er ihr erzeigt, 1 5 5
ging die ganze Dorfgemeinde mit zu Grabe. Von Hildburghauſen


