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Worte eines redlichen Beamten verfehlten die gehoffte Wirkung. Anſichten und Pflichten anderer Art ließen die gewünſchte Schonung verſagen.
Das Gericht ordnete die Verſiegelung des Nachlaſſes der Verſtor⸗ benen an. Die Gefühle, die den Grafen hierbei bewegten, ſind nicht zu ſchildern, doch nie verließ ihn die Würde. Er fügte ſich ungern dem eiſernen Willen des Geſetzes, aber er fügte ſich. Er ſelbſt blieb un⸗ ſichtbar, er war krank; der Kammerdiener und eine alte treue Diene⸗ rin führten die Herren in die Zimmer, in welchen ſich Sophiens Nachlaß befand, und erklärten, daß dieſer Nachlaß von der Verſtorbe⸗ nen, wie von dem Grafen, der Dienerſchaft zugedacht ſei.
Auch als die Perſonen des Gerichts wiederkamen, um zur Aufnahme der Hinterlaſſenſchaftsverzeichniſſe zu ſchreiten, mußte der Geſchäfts⸗ führer den Grafen, weil derſelbe krank und ſogar bettlägerig war, vertreten.
Welch' ein Inventar!— Ueber ſiebenzig Oberröcke und Kleider, theils von Seide in allen Farben, theils von Mouſſelin und ſonſti⸗ gen feinen Kleiderſtoffen, gegen dreißig Shawls und Longſhawls, ohne die übrigen Halstücher, ebenſo viele Hüte nach den neueſten Formen der Mode, und in dieſem Verhältniß alles Uebrige in ſtaunenswerther Fülle. Schmuck fand ſich wenig, außer was Sophie als Kind ſchon beſeſſen, für wen hätte ſie ſich auch mit zahlreichen Ketten und Ringen ſchmücken ſollen? Sie ſelbſt, ihre ganze Liebe und liebliche Erſcheinung war ja der ſchönſte Schmuck, wie er aus der Idee des Schöpfers als Meiſterwerk hervorgegangen war; gleichwohl waren einige goldene Halsketten, waren Ringe, Armbänder und dergleichen äußere Frauenzierden vorhanden. Am Meiſten überraſchend aber war für die Beamten und Taxatoren die Menge baaren Geldes, die in verſchiede⸗ nen buntſeidenen und zum Theil mit Perlen oder mit Fiſchſchuppen geſtickten Börſen ſich vorfand. Jene Ducaten von theurer Hand, der kleinen Sophie damals in Doorwerth geſchenkt, ſie waren nicht aus⸗ gegeben worden, außerdem fanden ſich Friedrichsd'or, Kronen⸗, Species⸗ und einfache Thaler. Der Graf übernahm gegen Zahlung der Taxe den ganzen Nachlaß, und ließ ihn durch das Gericht ſeiner Diener⸗ ſchaft aushändigen; die Summe, welche er zahlte, wurde beim Ge⸗ richt hinterlegt, und von einer dringlichen Aufforderung, Namen,


