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voran und hinter dem Sarge die Laternen tragenden Knaben, ſtill durch die dunkle Nacht, dem Berghain, dem Grabe zu.
Ueber dem Berghaus war die öde, einſame Stätte, wo die Hülle der Tochter ſo hoher Ahnen, fern von ihrem Heimathlande, irdiſche Ruhe finden ſollte.
Damit nicht noch um ihre Aſche die Lügenmäre ihr Geſpinnſt webe, hatte der Graf ausdrücklich geboten, den Sarg vor der Einſenkung noch einmal zu öffnen und Allen, die bei derſelben zugegen, nun das milde Angeſicht zu zeigen, das ſich ſo lange Jahre hindurch hinter dichtem Schleier verborgen gehalten hatte.
Lautlos ſtanden Alle; da lag ſie im Silberglanze, im hellen Schein, die marmorbleiche ſchöne Leiche.
Heimlich ſchauerte die Nacht. Thränen floſſen; leiſe ſchloß man den Sarg, und nun wurde dieſer hinabgeſenkt.—
Schreckliche Tage nahten bald dem Grafen, Tage, wie er ſie nie durchlebt, nie geahnet hatte, denn nun kam ihm, was unvermeidlich kommen mußte, die Einmiſchung der Behörden.
Es war nicht Alles formell hergegangen bei dieſem Begräbniß. Sophiens Hülle ruhte ſchon im kühlen Erdenſchvoße, als erſt Anzeige, und zwar die zufällige durch einen Kreisgerichtsdiener vom Ableben der geheimnißvollen Dame an die Gerichtsſtelle erfolgte. Dieſe for⸗ derte Bericht von der Verwaltungsbehörde und erhielt eine Aus⸗ kunft, die ſich über den Grafen nur wohlwollend äußerte; daß der⸗ ſelbe mit der Verſtorbenen ſeit länger denn 30 Jahren ruhig und geſchätzt im Lande gelebt, daß noch von keiner Seite her der geringſte Anſpruch oder eine Beſchwerde an und gegen ihn erhoben worden ſei, daß er viel Vermögen habe und ſich der Stadt und der Umgegend durch Nichts bemerkbar gemacht habe, als durch Wohlthun; es ſeien weder Kinder noch ſonſt Jemand da, die Anſprüche an die Nachlaſſenſchaft der Verſtorbenen zu erheben berechtigt ſeien. So viel Dank habe jedenfalls der Graf verdient, um ſchonend und zart be⸗ handelt zu werden, und ein Einſchreiten der Civilbehörde vor des Grafen Tode ſei wohl nicht rathſam, zumal derſelbe dem Verneh⸗ men nach eine bedeutende milde Stiftung für die Gegend beabſichtige, und eine unzarte Behandlung bei ſeiner Eigenthümlichkeit wohl nur vom entſchiedenſten Nachtheil ſein werde.— Dieſe wohlmeinenden
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