kitheien auf
nd woher!—
er ſigen.— ſ
tterten Berg⸗ Stadt, von aß auf den Dame beige⸗ hindurch im Neugier nie, hleiert gezeißt
gſe in ih⸗ mnert hatte. lte die zarte man ſih ihr ſe glich dem nes großen Spur von mmer. ſind nit ſtand—0, untet den fir die nder Fund ſche biſer deten Vr⸗ ö uc
457
manchen werthvollen Schmuck, den ihr die Mutter gegeben. Was ſollte er damit, was ſollten Andere damit anfangen? Und Alles, was er an Schriften beſaß, die nur im Entfernteſten Sophiens Geheimniß be⸗ rührten, barg er gleichfalls unter ihrem Gewande. In den gefalteten Händen hielt ſie ein kleines Kruzifix aus Elfenbein vom höchſten Kunſtwerth; das jetzt braune Haar, welches einſt ſo reizend blond das Haupt des ſchönen Kindes umwallte, ſchmückte ein Kranz von weißen Immortellen, befeſtigt mit einer Nadel, die eine große Perle zierte.
Noch einen Blick, einen langen, zärtlichen Blick, noch eine Be⸗ wegung des Segnens, dann legte Ludwig ſelbſt den Deckel des Sar⸗ ges über ſeine ſchöne Todte und wankte zur Klingel.
Dunkele Männergeſtalten kamen herein, der Graf ging in ſein Zim⸗ mer zurück, unten ſtand ſchon Alles bereit, ſcharrende Pferde, der Leichenwagen, Laternenträger, die Todtenfrauen und eine große ſchweig⸗ ſame Volksmenge.
Langſam rollte der Wagen von dannen, ſtille Männer und Kna⸗ ben mit Laternen ſchritten voran und zur Seite, Andere folgten.
Keine Glocke erklang, kein Geiſtlicher folgte dem Sarge.
Die Novembernacht war ſtill, es begann leiſe zu ſchneien. Am Fenſter ſtand der Graf und blickte mit thränenloſen Augen dem Schimmer nach, der ſich ſeinem Auge erſt eine Zeitlang entzog, als der ſtille Zug durch Steinfeld ſich bewegte, dann jenſeits dieſes Dor⸗ ſes wieder ſichtbar werdend, mehr und mehr zur Höhe emporſtieg. Hoch zogen ſich die Lichter, es war, als wenn irrende Sterne auf⸗ wärts wollten, hinauf zu den Bruderſternen am ewigen Himmel.
Jetzt wußte es Ludwig, wer damals, als er in Fieberphantaſien lag, die dunkele Geſtalt geweſen war, die ſeine Lilie ihm entführte, ſeine helle Lilie, die zuletzt zum Sterne wurde; droben verſchwanden die Lichter über die Berghöhe, eines nach dem andern, jetzt war nur noch Eins ſichtbar— recht hell und wahrhaft wie ein Stern anzuſchauen, jetzt erloſch auch dieſes und war fort, den andern nach.—
Wo der Weg zu Thal ſich ſenkt, an derſelben Stelle, die einſt den Liebenden einen reizenden Fernblick eröffnet und ſo manchen Traum von einer ſchönen liebverklärten Zukunft, da hielt der Leichenwagen, da hoben die Träger den Sarg herab, da ordnete ſich der kleine Zug,
*


