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es waren diejenigen ſeines Vaters, die er beſtändig zum Andenken des Eides bei ſich trug, den er auf ſeinem Grabe geleiſtet hatte. Von ſeinem Blute erweicht und geröthet, zeigten ſie, wie treu er ihn gehalten. Die Bauern, die den Leichnam begruben, ehrten dieſes Andenken und legten es ihm wieder auf die Bruſt, bevor ſie ihn in die Grube hinabließen. k
Um dieſe letzteren Thatſachen zu erzählen, mußten wir 25 Jahre überſpringen. Da nunmehr der Leſer die letzten Schickſale Lamberto's und der beiden noch übrigen Frauen unſerer Geſchichte erfahren ſoll, ſo müſſen wir zu der Zeit
zurückkehren, in welcher Bindo Serravezza Krließ.
Nach der langen Folge von Gemüthsbewegung, von Leiden und Unglück, von welchen Selvaggia, Laudomia und ihr Gatte betroffen worden waren, ſchien das Schickſal ihnen endlich ein wenig Ruhe gönnen zu wollen. Ihr gegenwärtiger Zuſtand, die Sicherheit des Orts, wo ſie ihre Wohnung genommen hatten, Alles ſchien ihnen Ruhe unv Frieden zu verſprechen. Aber dieſes Verſprechen war ein trügeriſches; die Ruhe war noch weit entfernt von dieſen gepeinigten Herzen.
Der Leſer wird, wie wir fürchten, unſere Geſchichte ſchon lang genug gefunden haben und es uns daher Dank wiſſen, daß wir ſie nicht durch zu ausführliche Be⸗ ſchreibung ihrer Leivenſchaften noch verlängern. Er wird ſie aus dem Vorhergehenden errathen können und zu dieſem Zwecke werden wenige Worte genügen.
Das Benehmen Selvaggia's und der Dienſt, den ſie geleiſtet hatte, war von der Art geweſen, daß Niemanden, weder Landomia noch Lamberto hatte einfallen können, ſie zu entfernen oder ihr die einzige Zuflucht zu verweigern, die der Zweck ſo langer und ſchmerzlicher Opfer für die Arme geweſen war, die Wohlthat, Jemand gefunden zu haben, der ſie liebte. Dieſer Wohlthat erfreute ſie ſich
endlich nun einmal und wünſchte ſich Glück, mit dem un⸗


