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berto betrifft, der ſich bei ihnen befand, ſo werden wir ſeine letzten Geſchicke ſpäter erzählen.
S iſt alſo nun der Augenblick gekommen, an welchem wir uns von unſerm guten ehrlichen Fanfulla, und zwar für immer, trennen müſſen. Für den Leſer, der nicht gleich uns ſo lange Zeit mit ihm umging und ihn im Herzen trug und ſeine Herzensgüte, ſeine Zuverläſſigkeit, wie ſie unter ſeiner rauhen und ſeltſamen Außenſeite weit ſchöner, als wir erzählen konnten, lebte, ſich nicht denken kann, wird dieſe Trennung nicht ſehr wichtig ſcheinen. Aber es iſt doch ſo! Du dauerſt mich, armer Fanfulla! Denn von Denjenigen, welche Deine Tugenden weltberühmt hätten machen können, wurdeſt Du nicht gekannt, und ich, der ich Dich kannte, verſtehe Deine Geſchichte nicht ſo zu ſchrei⸗ ben, wie Du es verdienſt! Und was das Schlimmſte iſt, ſo weiß ich gerade aus dieſem Grunde weniger als je den paſſenden Styl und würdige Worte zu finden, um Dein Ende zu erzählen. Und doch kann ich es dem Leſer nicht verſchweigen. Um mich daher aus der Verlegenheit zu ziehen, will ich einen Brief abſchreiben, welchen Lamberto von ſeinem Diener Moritz aus der Einöde von Vernia er⸗ hielt, wohin er ſich zurückgezogen hatte, um den Tod Fan⸗ fulla's zu beweinen, von welchem er, wie aus ſeinem eige⸗ nen Geſtändniß hervorgeht, nur zu ſehr die unfreiwillige, aber nicht ganz unſchuldige Urſache war.
„Min Her und gepiether!
„Da kommt armer Moritz zu üch mit gebogenem Knie und die Arme gekrützt und bitten ſeinen Herrn um Bar⸗ don und Barmherzigkeit, die er nit verdient, aber armer Moritz haben ſo vil Kummer, daß er nit mehr ſchläft, nit mehr ißt und Buß will thun immer und immerfort, und haben geſchworen, nit mehr Wein zu trinken, und Gott zu bitten, daß er ihn bald ſterben laſſe. Kan aber nit ſterben bis ſin Her geſagt hat. Armer Moriz, ich hab' Dir verzihn. „Ich will jetzt alles ſagen, wie ſich das Unglück zu—


