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war vergeblich und als die Nacht hereinbrach, kehrten ſie mißvergnügt und betrübt in die Pfarrei zurück, und obgleich in den folgenden Tagen die Nachforſchungen und Erkun⸗ digungen wiederholt und verdoppelt wurden, gelang es nicht, zu erfahren, wo ſie geblieben ſei. Ein Brief, welchen Vanni, der Verwalter des Land⸗ guts il Barone damals an Baccio Valori ſchrieb, wird dem Leſer vielleicht darüber Aufſchluß geben, weßhalb wir ihn hier wörtlich einrücken wollen.
Großmächtiger Herr Baccio,
mein ſehr geehrter Herr!
Seit ich Euer Gnaden den letzten Brief durch den Ritter Cecco überſendet hahe, in welchem ich Euch nach meinen pflichten von den Cvelleuten gemeldet habe, die Euer Gnaden hiehergeſchickt haben, und welche fer⸗
ſchwunden ſind, ohne daß man von irgend Jemand in
der Gegend bis heute etwas von ihnen hat ervahren könnenz hat man es an kainer mühe vehlen laßen!, um Euer Gnaden Bevähle zu vollziehen: man hat jedoch bis auf dieſe ſtunde noch nichts von Herr Troilo er⸗ vahren: denn Niemant hat Ihn hier in der Gegend ge⸗ ſehen.
Als ich geſtern in das Landhaus trat, in welchem ich ſeit der abreiße Jener herren nicht mehr geweſen bin, und überall die Fenſter aufmachte, um früſche Lufft
herein zu laßen, damit die ſachen von Euer Gnaden in Guetem ſtant erhalten werden, wie daß meine pflicht ißt, kam ich in das gälbe zimmer, und alß ich die thüre aufmachte, war es mir, wie wenn ich in eine grufft träte: ſo ein unerhörter todtengeſtang war da drinnen, und um nicht krank zu werden, mußte ich thüren, Fenſter und Alles aufmachen.
Als ich ſorgfältig nachſuchte, woher dieſer geſtang kommen könnte, bemerkte ich, das er aus dem Loch der Fallthüre neben dem Bete kam, welches Euer Gnaden ſehr wohl kennen. Ich liff nach einem ſeil, band ein


