Teil eines Werkes 
8.-10. Bdchn. (1845)
Entstehung
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Florenz faſſen wolltet, ſo möchte ich nicht darauf ſchwören, daß nicht eine gefährliche Empörung im Volke ausbricht. Geſtern Nacht in S. Marcv hätte man alle dieſe zer⸗ lumpten Arbeiter ſehen ſollen, wie ſie ihm anboten, für ihn in den Tod zu gehen!... Wir wollen ihn alſo gehen laſſen und auch ich werde mich ſtellen, als ob ich mit ihm die Flucht ergreife, und wenn Ihr mir nur fünf oder ſechs Bewaffnete gebt, die uns in der Ferne folgen und welche eine Perſon begleiten ſoll, die ich wohl kenne und die nicht überflüſſig ſein dürfte genug, das ſei meine Sorge, aber die Soldaten ſollten einen zu⸗ verläßigen Mann zum Anführer haben—“

„Ich will gehen,“ rief Nobili, der ſchon bange war, es möchte ihm etwas entgehen.

Troilo muſterte ihn von Kopf bis zu Fuß mit höhni⸗ ſchem Blick und ſagte:

Gut, dann könnt Ihr ſelbſt zuſehen und jene werden ſich rühmen können, einen Befehlshaber gehabt zu haben, wie man keinen andern findet.. Wenn wir alſo im Gebirg ſind, ſo werden wir mit Hülfe der Par⸗ tei der Panciatiechi, wenn die Unſern nicht ſtark genug ſein ſollten, ſie in aller Stille nach Florenz zurückbringen, oder vielmehr, Meiſter Benedetto hier wird Niccolo zurückbringen und dem Henker überliefern. Ich ſchlage mich, wenn wir gegen Prato hinkommen, mit dem Mädchen und dem an⸗ dern Troß links und begebe mich auf das Landhaus des Herrn Baccio Valori, um dort mit dem Verwalter abzu⸗ ſchließen und ein Glas guten Wein zu trinken, und Herr Baccio wird mir einen Brief mitgeben, damit, wenn ich ein Zimmer brauche und ein Bett, um mich ein wenig darauf zu werfen, ich nicht im Freien bleiben muß, denn ich habe keinen Schlüſſel.“

„Alſo ſoll ich Dir auch noch die Leiter halten, Schelm?“

„Je nun, damals, als Herr Benedetto ſeine Dienſte

für die Goldgulden Niccolos anbot, die ihn beinahe zu