Teil eines Werkes 
8.-10. Bdchn. (1845)
Entstehung
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das ſchoͤne Töchterchen zu gewinnen, ſo hättet Ihr warten können, bis ich mich dazu hergegeben hätte, mich ſo lange zu plagen.“

„Gut, gut, jetzt aber erzähle uns!“

„Es iſt bald erzählt. Sie gefällt mir, weil ſie ſchön iſt und ſchöne Mädchen ſind, wenn ich nicht irre, für ſchoͤne junge Männer auf der Welt. Bis jetzt war nichts zu machen, da Niccolo und die ganze Meute um den Weg war, und wenn ich es geſtehen ſoll, ſo würde es ohnehin vergeblich geweſen ſein. Denkt Euch, einſt wollte ich ihr ein Wörtchen nur im Spaß ſagen gar nichts Ver⸗ fängliches, aber ſie machte ein paar Augen auf mich und ſagte mit ihrem Honigmäulchen zu mir: Das iſt weder das Benehmen eines Chriſten, noch das eines Edelmanns! Nur Geduld, dachte ich, wenn Dir dieſes Benehmen nicht gefällt, ſo ſollſt du ſchon noch ein anderes er⸗ fahren.“

Dreiunddreißigſtes Kapitel.

„Und worin wird das beſtehen?“ fragte Baccio, der an den ſchlechten Streichen Troilos Gefallen fand und ſich an der drolligen Weiſe ergötzte, mit der er ſie er⸗ zählte.

„Wohlan! Wir wollen aber einen Schritt weiter zurücktreten. Aus den Reden, die im Hauſe gefallen ſind, habe ich geſchloſſen, daß Niccole nach Genua zu dem Herrn Andrea Doria zu flüchten beabſichtigt, daß er den Weg dahin über Piſtoja und die Montagna machen und auf einem Landgut übernachten wird, das er nicht weit von Sankt Marcello beſitzt. Wenn Ihr meinem Rathe folgt, ſo laßt Ihr ihn abziehen, denn wenn Ihr ihn in