einem Thurme des Hauſes Bini aus den ganzen Hergang mit angeſehen. Als er den Erfolg ſo ſehr ſeinen Wünſchen gemäß fand, rieb er ſich vergnügt die Shnve holte frei und lange Athem und ſtieß ein frendiges: Oh! aus.
„Jetzt iſt es wirklich und völlig vorüber... wir ſind Herren von Florenz!“
Nobili, der Tag und Nacht von den Schätzen Nicev⸗ los träumte, ſagte nun mit gierigen Blicken, halb zu Bac⸗ cio, halb zu Troilo:
„Jetzt laßt uns um Gotteswillen eilen, daß er uns nicht entgeht.“
„Und daß mir Laudomia nicht entgeht, dieſe Blume, dieſe Lilie, dieſe Schönheit der Schönheiten,“ fügte Troilo lächelnd hinzu und dachte zugleich:„Wenn Selvaggia hier wäre, würde ſie auch ſagen, wenn mir nur Lamberto nicht entgeht!. Wir brauchen nicht zu fragen, ob bei die⸗ ſer Beuteaustheil ung jeder mit ſeinem Antheil zufrieden war. Baccio war ſo guter Laune, baß er Troilo am Bart zog und zu ihm ſagte:
„Eine er und hundert hat er im Kopf, dieſer
Schelm! Laßt uns hören, was iſt das für eine neue Thorheit mit dieſer Laudomia? Du haſt mir, glaub' ich, ſchon etwas davon geſagt, aber ich hatte andere Gedanken im Kopfe.. Nun laß hören!. Iſt es wieder eine Liebſchaft?“
Er verdrehte die Augen und ſagte ſpaſſend:
„Schämſt Du Dich whr mit Weib und Kin⸗ pern„
„Herr Baccio,“ erwiderte Troilo, indem er ſeinen Bart von den Fingern des Valori befreite,„ſeht Ihr, mein Schickſal iſt gerade das entgegengeſetzte von dem des flo⸗ rentiniſchen Volks: dieſes geht jetzt aus der Vielherrſchaft zu der eines Einzigen über, ich kehre ſtatt deſſen von der Herrſchaft einer Einzigen zur Vielherrſchaft zurück!... Das iſt eine wahre Conſtellation. Dankt Gott, daß dem ſo iſt; wäre nicht die Hoffnung geweſen, am Ende noch


