Teil eines Werkes 
8.-10. Bdchn. (1845)
Entstehung
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lich vor, daß der arme Greis auch noch dieſen Knaben

verlieren ſolle, ohne daß es der Stadt irgend einen Nutzen

brächte. Geſagt, gethan, faßte er Bindo unter dem einen Arm und Fanfulla ergriff ihn am andern. So zogen ſie ihn fort und zwangen ihn, obgleich er ſich aus Leibeskräf⸗ ten dagegen wehrte, mit ihnen in den Fluß zu ſpringen.

Es war hohe Zeit, denn beinahe allein übrig geblie⸗ ben, hätten ſie, wenn ſie nur noch ein wenig gezögert ha⸗ ben würden, keinen Ausweg mehr gehabt, als ſterben oder ſich ergeben.

Kaum hatten die Italiener, welche bereits auf das jenſeitige Ufer übergegangen waren und ſich dort in Ord⸗ nung aufgeſtellt hatten, dieſe in den Arno ſpringen ſehen und zwar ſo, daß ihre Kugeln über ſie wegfliegen konnten, ſo begannen ſie die Feinde mit Büchſenſchuſſen anzugreifen und trieben ſie vom Ufer zurück, ſo daß unſere Helden glücklich zu ihren Landsleuten gelangten. Dieſe feuerten noch einmal alle ihre Gewehre auf den Feind ab und zo⸗ gen dann langſam und in Schlachtreihen mit wirbelnden Trommeln und mit flatternden Fahnen, ſo daß es nicht den Anſchein einer Flucht hatte, den Arno im Rücken laſ⸗ ſend, längs der Mauer nach den Hügeln von Fieſole hin.

Dort angekommen, ſchlugen ſie ihr Lager an einer Stelle auf, wo ſie nicht leicht angegriffen werden konnten, und die Spanier und Lanzenreiter blieben ihrerſeits in Waf⸗ fen und auf ihrer Hut, denn ſie fürchteten, ihre Feinde möchten, den geſcheiterten Plan beſſer anordnend, den An⸗ griff mit glücklicherem Erfolg erneuern; dieſe Furcht machte ſie gehorſamer und unterwürfiger gegen ihre Befehlshaber, welche ſonſt ihre Noth mit ihnen hatten. Und ſo war der feine Plan des Baccio Valori zu gleicher Zeit die Rettung

von Florenz und der Tod von ſo Vielen, welche, wenn ſie

am Leben geblieben wären, Sold verlangt hätten, zur nicht

geringen Erleichterung der apoſtoliſchen Kaſſe, welcher dieſe

Herabſetzung des Preiſes von Florenz zu Gute kam. Valori hatte mit Troilo, Malateſta und Nobili von