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ihn ganz durchbohrte und zu ſeinen Füßen niederſtreckte.
Aber ein zweiter und ein dritter waren dem erſten gefolgt, warfen ſich auf den Schaft der Fahne und machten un⸗
che Anſtrengungen, um ſie aus den Händen Bindo's zu reißen; nicht minder zerrten die Unſern daran, welche herbeigeeilt waren, um zu helfen, und dabei wurde beſtän⸗ dig mit furchtbarer Anſtrengung gekämpft. Gefallene rich⸗ teten ſich in ſchänmender Wuth wieder empor und Averardo, der in einiger Entfernung kämpfte und die Gefahr ſeines Bruders erblickte, ſprang herbei, hob ein ungeheures zwei⸗ ſchneidiges Schwert hoch empor, daß es pfeifend auf das Haupt des hartnäckigſten der Spanier fiel und ihm den Hirnſchädel ſpaltete, und rief grimmig aus:
„Nimm dieſe Beute von der Plünderung von Florenz mit nach Hauſe, Du Schurke!“ und während er dieſe Worte brüllte, hatte er mit unglaublicher Schnelligkeit und Wuth einen Zweiten getödtet und einen Dritten ver⸗ wundet und indem er fortfuhr, ſein Schwert in ſo ſchnel⸗ len Schwingungen zu gebrauchen, daß man es in der Luft“ mehr hörte als ſah, rief er bei jedem Streiche: Zur Plünderung, zur Plünderung von Florenz, ihr Helden! zur Plünderung, zur Plünderung! In Spanien warten ſie auf die Nachricht!“
Kurz die Fahne blieb, wenn auch an der Spitze ab⸗ gebrochen, zerriſſen und mit Blut und Moraſt bedeckt, den⸗ noch in der Gewalt der Italiener, welche, ſtolz auf dieſe Ehre und angefeuert dadurch, daß ſie während des Kam⸗ pfes die Zuſchauer auf den umliegenden Höhen mit Tü⸗ chern winken und die Arme zum Zeichen des Beifalls er⸗ heben ſahen und daß ſie einige Truppen bemerkten, welche aus den Thoren von Florenz zogen, die ſie für Bundesge⸗ noſſen hielten, welche dem Verſprechen gemäß ihnen zu Hilfe kämen, erhoben von Neuem und noch lauter das Ge⸗ ſchrei:„Sieg! und;:„Italien lebe!“ und der Sturm, den ſie auf die Reihen der Feinde unternahmen, war ſo plötzlich, ſo kräftig und ſo zuſammenwirkend, daß ſie jetzt


