Teil eines Werkes 
8.-10. Bdchn. (1845)
Entstehung
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Lungen zugerufen wurden, welche die Trommler und Pfei⸗ fer beſſer zu übertönen wußten, beſonders rief eine Stimme lauter als die andern:Geh heim und friß Deine Froͤſche! Eine Anſpielung auf die große Anzahl dieſer Thiere, welche ſich in den Sümpfen von Mantua, der Vaterſtadt des Don Ferrante, finden. Als er zuletzt ſah, daß es Nichts half, gab er dieſes verzweifelte Unternehmen auf, wendete verdrießlich ſein Maulthier um und kehrte dahin zurück, woher er gekommen war, nicht ohne ziemlich unhöflich vom Pfeifen, Ziſchen und Schimpfen der Menge begleitet zu werden.

Als die italieniſchen Truppen auf die Ebene Baron⸗ celli gelangt waren, wo ſich heut zu Tage Poggio impe⸗ riale erhebt, von wo ſie nicht mehr weit nach der Gegend hatten, wo die Spanier zu ihrem Empfang gerüſtet ſtan⸗ den, hielten ſie ein wenig ſtill, um die Ordnung wieder herzuſtellen.

In einer der erſten Reihen befanden ſich Averardo und Vieri mit langen Partiſanen bewaffnet; ihnen zur Seite gingen unter den Büchſenſchützen Lamberto, Fanfulla und Bindo. Während jeder ſeine Waffen beſichtigte und in Stand ſetzte, indem der Eine einen Riemen feſter ſchnallte, der Andere den Helm feſter band, ein dritter auf die Lunte hauchte, daß ſie nicht verlöſchen ſolle, und die Hauptleute die Reihen ordneten und bald dieſen, bald jenen anders aufſtellten, wie es ihnen am beſten dunkte, je nach der Beſchaffenheit oder je nach dem Wuchs und den Kräften des Einzelnen, beobachtete Lamberto das ſpaniſche Heer, das ſich im Hintergrund des Thales, jenſeits der Straße nach Rom, die es der Länge nach durchſchneidet, aufgeſtellt hatte. Als Lamberto dieſe gedrängten Scharen von Män⸗ nern, die zwar nur mittlerer Statur, aber kräftig, unter⸗ ſetzt und im Kriege ergraut, für die beſten Fußſoldaten galten, die es damals in Europa gab, erblickte und vor⸗ ausſah, wie furchtbar das Zuſammentreffen ſein würde, fühlte er große Beſorgniß für Bindo, der Allen voraus⸗