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der armen Volker, deren Wohnſitz der Shauplatz des Krieges war und die außer den gewöhnlicher und unver⸗ meidlichen Uebeln deſſelben auch noch durch die Zügelloſig⸗ keit und den Mangel an Mannszucht der Soldteska hun⸗ dertfaches Elend zu erdulden hatten.
Zweiunddreißigſtes Kapitel.
Es war ſchon faſt zwei Uhr nach Sonnenalſgang, als die Scharen des Vitelli, mit welchen ſich alb übri⸗ gen italieniſchen Truppen des Lagers vereinigt hatten, An⸗ ſtalt machten, aufzubrechen, um die Spanier anzugteifen. Durch das nächtliche Gewitter gereinigt, ſtralte der Him⸗ mel in einem reinen durchſichtigen, mit goldfarbigen Strei⸗ fen durchwirkten Blau, nur wenige ſchmale Wolkenſtreifen ſchienen auf den Gipfeln der Berge zu ruhen. Dieſe hat⸗ ten, wo ſie ſich etwas weiter ausbreiteten, eine violette dunklere Färbung, während diejenigen Theile, dik von den Stralen der Sonne durchdrungen wurden, in glühenderen und mannigfaltigeren Farben glänzten, ungefähr ſo, wie ſich die Campagna gegen das Ende des Herbſtes zu färben pflegt. Die ganze Atmosſphäre glich einem Meer von Lichtſtralen, durch welches auch die entfernteſten Gegen⸗ ſtände ganz genau zu erkennen waren, ſo daß die in Gi⸗ ramonte verſammelten Italiener von allen Punkten des Lagers aus deutlich geſehen werden konnten; daher ſtanden auf allen höheren Orten, auf Verſchanzungen und auf jedem vorragenden Theil des Hügels Krieger umher, welche dieſe Bewegung als neugierige Znſchauer beobachteten und ſich auf die bevorſtehende Waffenthat, wie auf ein ſchönes Schauſpiel, freuten.


