Teil eines Werkes 
8.-10. Bdchn. (1845)
Entstehung
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Dann kehrte er in das Kloſter zurück und ſagte, um noch einige Minuten zu gewinnen:

Ich habe einige Soldaten auf der Via del Coco⸗ mero heranziehen ſehen; ſie werden die Wachen ablöſen wollen; laßt uns daher noch ein wenig warten. Als es endlich Zeit ſchien, gingen ſie je drei und vier zuſammen fort und verabredeten unter einander, daß jeder Trupp einen andern Weg nehmen ſollte. Troilo wußte es ge⸗ ſchickt dahin zu bringen, daß er ſich unter den letzten be⸗ fand, und endlich ging auch er mit Bindo und Fanfulla fort und nahm über den Marktplatz und die Via degli Servi den Weg nach der Porta St. Giorgio. Als ſie den Ponte alle Grazio überſchritten hatten, ſchlugen ſie die Via dei Bardi ein, und Troilo, der abſichtlich den weite⸗ ſten Umweg gewählt hatte, um Baccio Zeit zu laſſen, ihm auf irgend eine Art zu Hülfe zu kommen, ſann beſtändig darüber nach, auf welche Weiſe er dieſes bewerkſtelligen würde, nicht ohne Argwohn, Jener möchte, nachdem er ihn in dieſe Unternehmung verwickelt hatte, es ihm ſelbſt über⸗ laſſen, auf welche Weiſe er am beſten ſich herausziehen könnte.

Aber Valori bedurfte ihn noch und hatte ihn daher nicht im Stiche gelaſſen. Während dieſe einherzogen, ohne irgend Jemand zu begegnen, da die Sonne kaum erſt über die Hügel von Vallumbroſa emporgeſtiegen war, während Troilo vorwärts und rückwärts blickte, ob von keiner Seite her Hülfe anrücke, ſahen ſie an der letzten Straßenkreu⸗ zung, bevor ſie die Porta St. Giorgio erblickten, einen Minoritenmönch entgegen kommen, der ſich ſtellte, als ob er vorübergehen wollte, ohne ſich um ſie zu bekümmern, und dann auf einmal ſtehen blieb und mit der Miene eines Solchen, der Jemand wieder erkennt, ausrief:

Ihr hier, Herr Troilo? Wohin geht Ihr?

Troilo kannte den Moͤnch nicht; es fiel ihm jedoch ſogleich ein, er werde von Baccio geſendet ſein; daher kam er ihm entgegen.