und je zu zwei und drei bei Giramonte wieder zuſammen fommen, wo Herr Aleſſandro Vitelli ſein Quartier hat. Unter ſeiner Truppe iſt, wie ich Euch geſagt habe, das Aergerniß vorgekommen... Wir wollen bei ihm anfan⸗ gen Jetzt laßt mich allein auf den Marktplatz gehen, um zu ſehen, ob gegen Servi oder di Via Larga hin nichts zu fürchten iſt. Ich mache ein wenig die Runde da herum und bin gleich wieder da.“
Troilo ging fort und Averardo ſah ihm nach.
Wer mir geſagt hätte, daß der einer der Unſerigen werden würde, den hätte ich Lügen geſtraft, und jetzt iſt er der eifrigſte von Allen.“
„Habe ich es Euch nicht geſagt,“ rief Bindo;„er war von ſchlechten Geſellſchaftern verführt, aber im Grunde iſt es ein braver Junge; das kann man ja an ſeinen Tha⸗ ten ſehen. Während dieſe mit noch breiteren Worten, als ſie ſich niederſchreiben laſſen, den Schurken lobten, war Troilo auf den Marktplatz gelangt. Er fand ihn ganz öde, außer daß bei aufmerkſamem Umherblicken hinter der Ecke der Via della Sapienza ein halbes Geſicht hervor⸗ ſah, ſo daß man nur ein Auge und die Naſenſpitze erken⸗ nen konnte. Er begab ſich nach dieſer Seite hin und traf ſeinen Bedienten hinter dieſer Ecke lauernd; ihm gab er vas Blättchen in die Hand und ſagte haſtig:
Laufe, was Deine Beine vermögen, und bringe die⸗ ſes zu Baccio; ſage ihm. aber behalte es wohl. daß ich in einer halben Stunde durch die Porta St. Giorgiv hinausgehe, und daß er ſich darnach richten ſoll. Aber lauf! denn wenn Du nicht zur rechten Zeit kommſt, ſo ſieh Dich vor! Du kennſt mich, daß ich nicht ſpaſſe.“
Der Bediente, welcher wohl wußte, mit wem er es zu thun habe, machte ſich auf die Beine und war im näch⸗ ſten Augenblick nicht mehr ſichtbar. Troilo zögerte, ſo viel ihm möglich war, um Michele Zeit zu laſſen, hinzugelan⸗ gen, ohne den Seinigen Urſache zum Verdacht zu geben.


