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ſten und Hauptleuten und habe ſie ſchon tauſendmal das Schickſal verwünſchen hören, das ſie verdamme, für Aus⸗ länder gegen ihre Landsleute zu kämpfen. Jetzt iſt ein Fall vorgekommen,. ich habe es dieſen Abend erfah⸗ ren, der meinen Plan vortrefflich unterſtützen koͤnnte. Ei⸗ nige ſpaniſche Fußſoldaten haben zwei Italiener erſchlagen, um ſie zu berauben, und ihre Leichen in einen Brunnen ge⸗ worfen. Die Leute des Vitelli haben zur Rache an eini⸗ gen Spaniern daſſelbe verübt; beide ſtehen jetzt aufgeregt einander gegenüber und ſind bereit, jeden Augenblick hand⸗ gemein zu werden. Die Italiener allein wären gegen das übrige Lager zu ſchwach, aber wenn wir uns mit ih⸗ nen vereinigen, ſo werden ſie ſtärker ſein und wir können ſie dann in die Flucht ſchlagen und Herren von Florenz bleiben, und wenn nur im Anfang die Sache glücklich geht, ſo wird das ganze Volk aufſtehen und wir haben dann auch Malateſta nicht mehr zu fürchten, der nur ſo lange ſtark iſt, als das ganze Lager ihm den Rücken deckt.“
Niccolo war ſo ungeduldig, daß er ihn kaum aus⸗ reden hören konnte; er rief mit lauter Stimme:
„Er hat wahrhaftig Recht! Wer hätte es gedacht! Gott ſegne Dich, mein lieber Sohn; Du biſt unſere Ret⸗ tung.“
Fanfulla lächelte wohlgefällig und fügte hinzu:
„Das hat er wahrhaftig nicht übel ausgedacht.“ Lamberto und Niccolo's Söhne und dann nach und nach alle Mönche drängten ſich um Troilo, unterhielten ſich über ſeinen Plan, wendeten ihn ſo zu ſagen nach allen Seiten hin und her und fanden ihn immer zweckmäßiger. Sie ſchloßen, daß wenn der Ausgang deſſelben auch nicht von ſicherem Erfolg ſei, derſelbe doch wenigſtens ſo viel Wahrſcheinlichkeit für ſich habe, daß man ihn nicht unver⸗ ſucht laſſen dürfe.
So entſchloß man ſich denn wirklich, umarmte und ermuthigte einander und ſetzte feſt, daß ohne Aufſchub ans


