Teil eines Werkes 
5.-7. Bdchn. (1845)
Entstehung
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verdanken. Sag mir nun einmal, Troilo, habe ich Pir einen ſchlechten Rath gegeben, als ich Dich zu die⸗ ſer Unternehmung ermuthigte? Biſt Du jetzt zufrieden? Baccio ſuchte durch ein erzwungenes verſtelltes Lächeln ſeinen Beifall mit den Worten Malateſta's auszudrücken, dem er innerlich Peſt und Tod auf den Hals wünſchte und der Andere fuhr ganz heiter fort: Muth, Muth, mein lieber Junge! Jetzt iſt es aus mit Predigten und Miſerere ſingen und mit Prozeſſio⸗ nen! Zetzt haben Deine Plagen aufgehört und es iſt der Wille Seiner Heiligkeit, daß ſeine Diener, die ſeine Sache unterſtützt haben, die Belohnungen erhalten ſol⸗ len, die ſie verdienen, und Herr Baccio hier wird die großmüthigen und erhabenen Abſichten Seiner Hei ligkeit wohl auszuführen wiſſen. Dann braucht man nür zu ſagen, daß der Pabſt vom Hauſe Medici iſt, und dieſes kennt weder Undank noch Knickerei. Malateſta kannte eben ſo gut die Geſinnung des Pabſtes Clemens, als er die Gedanken Baccio's durch⸗ ſchaute, daher ſprach er dieſe Worte wahrſcheinlich in der Abſicht, ihn zu reizen, und Troilo entgegnete in demſelben Ton: Ei, das weiß ich, das weiß ich; man braucht es mir nicht zu ſagen und was Herrn Baccio betrifft, ſo iſt er ein Biedermann, der mir wohl will und ich bin ganz überzeugt, daß er Tag und Nacht an meinen Vortheil denkt. Jetzt aber handelt es ſich nicht um Dergleichen, denn ès iſt ein neues Gewitter im Anzug, und ich bin gekommen, Euch davon zu benachrichtigen. Hier erzählte er, wie Riccolo, ſich noch immer nicht für beſiegt haltend, einen letzten Verſuch ma⸗ chen wolle und den Auftrag gegeben habe, die Piag⸗ nioni zu einer nächtlichen Zuſammenkunft im Kloſter S. Marco zuſammen zu berufen, um irgend eine ver⸗ zweifelte und wahnfinnige Unternehmung zu verabreden. Nicht, daß ich etwa glaubte, daß ſie jetzt noch viel ſchaden können, fuhr Troilo fort;es kommt auch