Teil eines Werkes 
5.-7. Bdchn. (1845)
Entstehung
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bis wir ihn ganz zu Boden gebracht haben, und wenn 3 er keine Narren findet, die auf ihn hören, ſo iſt er im Stande, allein mit ſeiner Picke hinauszugehen und das 1 Lager anzugreifen. Unter dieſem Selbſtgeſpräch hatte er ſich wieder 1 auf den Weg gemacht, die Brücke überſchritten und

befand ſich in dem Hauſe des Malateſta, welchen er von dieſem neuen Vorfall benachrichtigen wollte.

Alle Straßen in veſſen Umgebung waren voll Soldaten der Bürger von der Partei der Pallescht. Dieſe gingen mit fröhlichen Geſichtern lautredend umher; ihr Benehmen, ihre Bewegungen, ihr Lachen zeigten deutlich von der Veränderung in ihrer Lage und der Sicherheit, die ſie jetzt genoſſen. Der Hof und die Fenſter des Palaſtes glänzten von tauſend Lichtern und im Innern war ein Getöſe, ein Ab⸗ und Zuren⸗ nen, ein Hin⸗ und Herſenden von Dienern, ſo daß man wohl ſah, daß alle an dieſem Ort Verſammelten blos daran dachten, ſich zu vergnügen und der Luſtbar⸗ 1 keit zu pflegen.

1 Troilo ließ Malateſta durch einen Kammerdiener, der ihm begegnete, ſagen, daß er ihm eine Sache von großer Wichtigkeit mitzutheilen habe, die keine lange 1 Zögerung geftatte, und wurde ſogleich eingeführt. Er defand ſich mit Baccio Valori in ſeinem Arbeitszim⸗ mer in vertrautem Geſpräch und Troilo hörte beim Eintreten folgende Worte: Ich werde nicht ermangeln, an Seine Heiligkeit zu ſchreiben, aber Sie könnte auch finden, daß Ihr Eure Forderungen zu hoch ſtellt.

Dieſe Worte bezogen ſich auf die unverſchämten Forderungen, welche Malateſta für das Blut der Flo⸗ rentiner an den Pabſt geſtellt hatte. Beim Eintreten des jungen Mannes ſchwiegen Beide, er konnte aber wohl bemerken, daß in ihren Geſichtszügen eine große Veränderung vorgegangen war; ſie ſchienen kaum die⸗ ſelben Perſonen zu ſein. Der Feldhauptmann ſchien