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reichen Stadt mit feſten, unbeſchädigten Mauern! O Schmach, o ewige Schmach! Wohlan, es iſt nicht Zeit zu Worten, ſondern zu Thaten; die Stunden drängen, die Nacht verfließt. Ich will noch einen Verſuch ma⸗ chen, und Gott wirv uns helfen. Geht hinaus und wandelt durch die Stadt zu den Männern unſerer Par⸗ tei, zu unſern Handwerkern, den armen Männern aus dem Volt... O unter denen find keine Verräther! In ihnen und nicht in den Vornehmen ruht die Stärke unſerer Stadt... Um Mitternacht wollen wir alle in St. Marco zuſammenkommen und einen feſten Be⸗ ſchluß faſſen über das, was wir thun wollen; dort wollen wir ſehen, ob es in Florenz noch Männer gibt. — Ich gehe und erwarte Euch dort; jeder von Euch komme vor die Thüre rechts vom Garten; ich werde dafür ſorgen, daß fie ſich demjenigen öffnet, welcher ruft; St. Marco und die Freiheit!— Zetzt geht, es iſt keine Zeit zu verlieren.“
Die muthigen ZJünglinge nahmen den Auftrag freudig an und machten ſich auf, begeiſtert von dem Gebanken, daß es doch noch irgend etwas für das Va⸗ terland zu thun gebe. So bald ſie die Hausthüre er⸗ reicht hatten, trennten ſie ſich und Zever ſuchte diejeni⸗ gen auf, mit welchen er den meiſten Umgang hatte und in die er das größte Vertrauen ſetzte; auch Nic⸗ colo verließ ſeine Töchier in Thränen über die unbe⸗ kannten Gefahren und neuen Unglücksfälle, die fie vor⸗ her ahnten und begab ſich nach St. Marco.
Troilo war mit den Andern ausgegangen, ſchein⸗ bar der eifrigſte und begeiſtertſte von Allen; als er ich aber allein befand(er hatte zufällig den Weg nach S. Trinidad genommen), ſtand er plötzlich ſtill und ſagte kopfſchüttelnd:
„Ich ſage, der Alte hat den Teufel und ſeine Großmutter im Leibe, und ich, der ich mir einbildete, endlich aus der Schlinge zu ſein!... Da wären wir ja wieder am Anfang!... Der iſt nicht zufrieden,


