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rück, die nur für einen Augenblick gebeugt geweſen war, und er ſagte zu ſeinen Söhnen Lamberto und Troilo:
„Meine lieben Söhne, wäret ihr minder tapfere und zuverläſſige Männer, als Ihr ſeid, ſo würdet Ihr das, was ich euch ſagen will, für Thorheit und für das Irrereden eines alten Mannes anſehen Ihr aber, die Ihr die Verheißungen kennt und an fie glaubt, welche Gott dieſer Stadt durch den Mund ſeines Pro⸗ pheten verkündigen ließ... Ihr, denen, Gott ſei Dank, weder Feilheit noch Furcht bekannt iſt, Euch kann ich wohl ſagen, auch wenn noch ſo Viele glauben, daß wir verloren find, ja, bei Gott, ich kann Euch ſagen, daß unſere Hoffnung durchaus nicht unwiderbringlich dahin iſt. Nein! denn wer weder an Gott noch an ſich ſelbſt verzweifelt, der bleiht immer auf dem Wege des Heils. Sollte man ſagen können, daß das ganze Volk von Florenz, daß ſo viele tauſend Bürger nicht mehr Kraft in den Armen, nicht mehr Mittel, ſich zu vertheidigen, haben? Und warum? Weil einige Feiglinge an dem öffentlichen Wohl verzweifeln und ſich den Feinden des Staats in die Hände liefern. Weil vierhundert Vor⸗ nehme(o Lamberto, erinnerſt Du Dich daran, ich hatte Dir es wohl geſagt) ihre Schwüre mit Füßen treten und Verräther werden wollen: deßwegen alſo ſollen wir nicht mehr wir ſelbſt ſein? Deßwegen ſollen wir nicht mehr diejenigen ſein, die wir geſtern waren? Haben denn unſere Waffen weder Spitze noch Schneide mehr? Sind wir an Zahl verringert? Iſt die Macht unſerer Feinde gewachſen? Nun ja, es iſt wahr, wir find ſchwächer geworden um vierhundert Verräther und um eben ſo viele haben ſich die Palleschi verſtärkt, und iſt das nicht eine Schande, eine Schmach, daß dieß hinreichen ſoll, ein ganzes Volk zu entmuthigen und zu entwaffnen? Verzweifle wer will, ergebe ſich, wer will; ich verzweifle nicht und ergebe mich nicht O Ferruccio, o Ferruceio! Du haſt uns doch gelehrt⸗ wie man kämpft, und wir in einer bewaffneten volk⸗


