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ſein und mit ihm in Verkehr zu treten; ſie wollten die Rathsverſammlung zu einem Vergleich zwingen, durch welchen ihnen ihr Rang und ihre Reichthümer gerettet werden könnten. Als es ruchbar wurde, eilte Ber⸗ nardo de Verrazzano, Befehlshaber der Bürgermiliz dieſes Stadtviertels, herbei und gab ſich Mühe, ſie mit guten Worten zu ihrer Pflicht zurückzubringen. Er ſetzte ihnen auseinander, von welcher Wichtigkeit es wäre, wenn bei dieſer Gefahr das ganze Volk nur nach einem Willen handeln würde, daß man auf dieſe Weiſe noch viel vortheilhaftere Bedingungen erhalten könne, während im Gegentheil Spallung und Zwie⸗ tracht den Feinden größeren Muth geben müßte und ſie weniger leicht zu behandeln und anmaßender ma⸗ chen würde.
Aber ſeine Worte waren in den Wind geſprochen; man ſtieß ihn zurück und überſchüttete ihn mit niedri⸗ gen Drohungen, beinahe wurde er von Maricimo degli Antimori getödtet, der mit der Büchſe auf ihn zielte und bereits die angezündete Lunte der Zündpfanne näherte, auch wirklich Feuer gegeben haben würde, wenn ihn die Umſtehenden nicht zurückgehalten hätten.
Als die Nachricht von dieſer Meuterei im Pelagio ankam, ſendeten die Rathsherrn, die ſich jetzt ganz verloren gaben und unter ſo vielen Gefahren, die ſie bedrohten, nicht mehr wußten, was ſie thun und wie ſie ſich helfen ſollten, um einen letzten Verſuch zu ma⸗ chen, den Befehlshaber der Miliz von San Maria Novella, Roſſo de Buonvelmonti, an ſie ab, um fie zu bitten, doch das äußerſte Unglück der Republik nicht herbeiführen zu wollen, unter denſelben Gründen, welche bereits Verrazzano vergeblich angewendet hatte. Sie blieben aber auch zum zweitenmale ohne Erfolg und es wurde geantwortet, daß ſie von nun an keinen Herrn haben wollten, als Malateſta.
Nun verzweifelte Buondelmonti daran, ſie bere⸗ den zu können und begab ſich zu dieſem, um ihn von


