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Soldaten, die ſich ſeit zwanzig Jahren in den Kriegen Italiens herumtreiben und, ohne mein Verdienſt, wohen mir alle wohl— ließ er mich gehen. Zwar habe ich ihm verſprochen, ihm etwas zu geben, ſobald ich ein paar Golvſtücke zuſammenbringe; ich fürchte aber, er werde ein wenig warten müſſen.
„Nunmehr dachte ich an Lamberto. Gott weiß, wie es gekommen iſt, es war ſchon Abend geworden und die Soldaten in der Stadt ließen ſich es wohl ſein, tranken und ſpielten, plünderten, kurz ſie machten es wie immer. Ich ſchlich mich hinaus und nahm mir feſt vor, Lamberto aufzufinden, er möge leben oder todt ſein, und ich dachte an Euch, Madonna Laudomia. Ich ſagte zu mir:„Wie willſt du ohne ihn zurück⸗ kehren!“ Ich fing an, auf den Hügeln herum zu ſuchen, die von Leichen und Sterbenden bedeckt waren. Es war eine ſternhelle Nacht. Die einen winſelten, die andern fluchten über Gott und die Heiligen; Andere flehten mich an, wie ſie mich vorbeikommen ſahen; aber was konnte ich thun. Ich ſagte:„Empfiehl Dich Gott, lieber Bruder!“ und ging weiter, denn wenn ich Alle hätte anhören wollen, wäre ich in einem gan⸗ zen Monat nicht fertig geworden. Kurz, nach ein paar Stunden, die mir doppelt ſo lang vorkamen, da meine. Kopfwunde mich ſehr ſchmerzte und ich mich wie zer⸗ ſchlagen fühlte, ſo daß ich jeden Augenblick glaubte umzufallen, um nicht wieder aufzuſtehen, fand ich ihn in jener Tiefe und, Gott ſei Dank! lebend. Wir wollen einander helfen, Lamberto, denn das Feſt iſt aus und zu Ende! und ich erzählte ihm Alles. Wie wir nun beide das todte Pferd auf die Seite ſchafften und dann Mittel fanden, hieher zu gelangen, iſt nicht der Mühe werth, zu erzählen; kurz, wir find da und wenn ich gehofft habe, Florenz wieder zu ſehen, ſo will ich den Hals brechen.
nene


