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Haus zu verbarrikadiren und dem Feinde die Spitze zu bieten, im äußerſten Nothfall aber Feuer in das Haus zu legen und ſich mit ſeinen Töchtern zu verbrennen, um ſich die Freiheit und ihnen die Ehre zu erhalten. Und Niccolo war der Mann dazu, ſo zu handeln.
Den alten Sitten in Florenz zufolge, die er in Nichts hätte ändern mögen, hatte er bereits Eiſenſtan⸗ gen, Ketten und Balken im Vorrath, um ein Bollwerk zu errichten. Sie lagen unter der Halle des Hofs und in kürzeſter Zeit wurden ſie auf die Straße ge⸗ zogen und auf eine Weiſe geordnet, daß die Befeſtigung in einem Augenblick hergeſtellt werden konnte.
Als dieß geſchehen war, ſchickte er einen von ſei⸗ nen Leuten in die Häuſer Carnoſechi, welche neben dem der Lapi ſtanden und durch die Straße de Cantt von demſelben getrennt waren, und ließ ihnen ſagen, ſie ſollten ſich bereit halten, indem er die Abſicht habe, eine Brücke über die Straße zu bauen und dazu ihre Mithülfe in Anſpruch nehme. Bald ſah er aus den Lücken, die zu dieſem Zweck an dem erſten Stockwerk ſeines Hauſes angebracht waren, lange Balken heraus⸗
ehen, welche von Männern im Innern gehoben in
orreſpondirende Löcher der Häuſer der Carneſechi ein⸗
geſchoben wurden, über dieſe Balken wurden in meh⸗
rere Lücken Bretter gelegt, welche unter einander mit eiſernen Hacken feſtgemacht wurden und ſo eine ſehr! feſte Brücke bildeten, welche Menſchen und Waffenge⸗
räthe tragen konnte, um die Feinde, welche in dieſe
Straße dringen würden, zu erdrücken.
Inzwiſchen ordnete Riccolo mitten auf der Straße, wo man durch Lichter, die an alle Fenſter geſtellt wa⸗ ren, ſo hell ſehen konnte, wie am Tage, bald dieſen. bald jenen ſcheltend, alle ermuthigend, mit Worten und durch ſeine Gegenwart, dieſe Zurüftungen an, Waffen jeder Art wurden aus den Magazinen, wo ſie aufge⸗ häuft waren, ins Innere des Hauſes gebracht, die Orte, die dem vorausſichtlichen Kampfplatz am nächſien


