Teil eines Werkes 
1.-4. Bdchn. (1845)
Entstehung
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Geſicht, das iſt etwas Anderes, das der armen Liſa gefiel Dir einſt, o wie verſchieden wird es Dir vorkom⸗ men? Erſchrick nicht mein Troilo, ſieh jetzt mein Herz an, das zufrieden iſt, mein Geſicht wird in kurzer Zeit wiever ſo werden, wie früher, habe nur noch ein paar Tage Geduld und wenn ich mich wieder erholt haben werde, wenn es dann Gott gefällt, daß du mich noch ſchön findeſt, dann will ich zu Dir ſagen: Alles das iſt Dein Werk, mein Lieber! O ich Arme, daran denken müſ⸗ ſen, daß Du mir jetzt ins Geſicht ſiehſt!.

Pah, was ſind das für Träume, erwiederte Troilo lächelnd,Du thuſt mir Unrecht, und wenn Du dieſe Gedanken nicht verbannſt, ſo werde ich zornig werden.

Die arme Liſa, bebend, Etwas zu ſagen, was ihn beleidigen könnte, ſchwieg einen Augenblick, und ſich an ſeinen Arm ſchmiegend, fügte ſie nur noch hinzu:Du haſt zu ſehr Recht, und ich bin eine Thörin, dir zu mißtrauen.

Indeſſen kamen ſie an das Landhaus.

Inzwiſchen hatte Baccio, durch den kurz vorher er⸗ folgten Vorgang mit Bindo ermahnt, die Schritte Troilos im Auge zu haben, ihn bei dieſem zweiten Ausgang nicht aus dem Geſicht verloren.

Sie fanden ihn halbwegs, er näherte ſich ihnen, ohne daß er Liſa und Fanfulla zu kennen, oder ſich um ſie zu bekümmern ſchien, und ſagte zu Troilo:

Haltet einen Augenblick, denn ich habe Euch

etwas Wichtiges zu ſagen. Troilo ſagte leiſe zu dem Mädchen:Dieſer hier iſt der Bevollmächtigte des Pabſtes, Du wirſt doch nicht wollen, daß er Verdacht ſchöpft, wer Du ſeiſt, denn er hegt großen Haß gegen die Piagnonen und die, die mit ihnen zu thun haben. Bemühe dich alſo auf die Seite, Du und dieſer ehrliche Mann und war⸗ tet auf mich, ſo lange, bis ich ein Wort mit ihm ge⸗ ſprochen habe.