Teil eines Werkes 
1.-4. Bdchn. (1845)
Entstehung
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vert ſie, zu unterſcheiden, wer ſich bewege, aber bald hört ſie die Stimme von Fanfulla ſagen:

Sei gutes Muths, Frau, da iſt er in Perſon. Das Mädchen wollte ſich erheben, aber die Kräſte verſagten ihr, ſie fiel auf die Knie und ſagte:O mein Troilo, ich habe dich wieder geſehen, eh' ich ſterbe.

Der Jüngling hob ſie vom Boden auf und drückte ſie mit ſo zärtlichen, leidenſchaftlichen Worten an ſeine Bruſt, daß Liſa beinah' in ſeinen Armen unmächtig wurde.

Da wir das Innere desjenigen, der ſie vor⸗ brachte, kennen, ſo haben wir nicht den Muth, dieſe Worte wieder zu geben.

Der gute Fanfulla rieb ſich während dieſen Vor⸗ 8 die Augenlieder mit der rauhen Hand und agte:

Mag man immerhin ſehen, daß ich anfange zu weinen.

So ging der erſte Augenblick vorüber, Troilo legte ſich das Kind an den Hals und machte ihm tau⸗ ſend Liebkoſungen, während Liſa, indem ſie ſich an dem Arm des Jünglings hielt und an ihn anſchmiegte, zu ihm ſagte:

Und ich konnte mich fürchten, du würdeſt mich ſchelten, daß ich ſo bei Nacht komme mit dieſem Kind, ich Verkehrte, ich hätte dich doch kennen ſollen? Verzeih' mir, mein Troilo, daß ich dir dieſes Unrecht gethan habe. Wir haben uns gefunden, es gibt kein Unglück mehr für Deine arme Rſa, Alles iſt vergeſſen, es war Zeit, ich habe ſo viel gelitten, weißt du, ich will es Dir ſpäter erzählen, aber jetzt denke ich nicht mehr daran. Und unter dieſen Worten machten ſich alle drei uf den Weg, um zurückzukehren, und Liſa fuhr mit eiſerer Stimme fort:

Nein, ich denke nicht mehr daran, denn die

Seele verändert ſich in einem Augenblick, aber das