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kunft des Bevollmächtigten ſelbſt und die Befreiung Bindo's bemerkt hatte, ihm gefolgt, und kam in das Quartier des Prinzen, nachdem jener eingetre⸗ ten war. Ein Diener ging auf die Bitte des Fan⸗ fulla in den Sal, wo die Geſellſchaft war, und ſagte zu Troilo:
„Da außen ſteht ein Mann, der ſieht aus wie ein Zigeuner, und ſagt, er habe Euch ein Wort zu ſagen von einer Edelfrau aus Florenz, und will nicht ſagen, wer er ſei.“
„O, überhaupt, antworiete Troilo, glaube ich,
daß man ſich heut Abend auf meine Rechnung luſtig machen will; ſag' ihm, er ſoll in's Bordell gehen, er und ſie.“
„Nein, nein, warte,“ unterbrach Valori, nahm den Jüngling unter dem Arm und zog ihn hinaus, in⸗ dem er zu ihm ſagte:„Ei, man muß nicht ſo haſtig ſein, hören wir ſie zuerſt.“
In dem Vorzimmer angekommen, wo ſich Fanfulla befand, ſtellte ſich Baccio, als ob er weiter gehe und verſteckte ſich hinter eine Tapententhüre, um Alles hören zu können. Fanfulla machte Troilo eine Verbeugung, ſagte ihm, daß eine Evelfrau, die er ſehr gut kennen müſſe, von Florenz abgereiſt ſei, um ihn aufzuſuchen, und daß ſie iyn nicht weit entfernt erwarte. Auf die Frage des Jünglings, wer ſie ſei und was ſie wolle, ſagte Fanfulla zu ihm mit räthſelhafter Geberde und halb lachend:
„Wer ſie iſt und was fſie will, werdet Ihr ſehen, und Ihr werdet die kleine Unbequemlichkeit nicht be⸗ reuen, die Ihr Euch es koſten laſſet, zu ihr zu kommen...“
„O, ſprich deutlich, hörſt Du, ehrlicher Mann, ich
habe gewiſſen Argwohn, ſage mir, iſt es Liſa, die
Tochter des Niccolo de Lapi?“
„Ihr habt es getroffen,“ entgegnete Fanſulla, der
auf dem Geſichte des Troilo günſtige Gedanken für die Niecolo de' Lapi. 1. 20


