Teil eines Werkes 
1.-4. Bdchn. (1845)
Entstehung
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ihm mit freundlichen Worten Muth ein, nahm ihn bei der Hand und führte ihn aus dem Gedränge.

Das fehlte noch allein, ſagte Baccio zwiſchen den Zähnen, indem er an die Gefahr dachte, in der ſein Plan geweſen war, durch den Tod des Bindo ganz uͤber den Haufen geworfen zu werden, und wie die Schlechten ſich untereinander kennen, argwohnte er gleich, welche Berechnung Troilo veranlaßt habe, dieſe Hinrichtung zuzugeben, und während er noch immer auf das Landhaus zuging, Bindo an der Hand führend, ſagte er bei ſich ſelbſt:

Troilo, Troilo, Du biſt ein junger Fuchs, und ich bin ein alter Fuchs, wenn Du auf meinen Schaden ausgehſt; aber ich hoffe, daß es auf meine Weiſe gehen wird und nicht auf die deinige.

Zu Haus angekommen, empfahl er den Jüngling ſeinen Dienern, daß ſie ihn mit Speiſe erquicken und ihm ein Bett zurecht machen ſollten, er ſelbſt ermu⸗ thigte ihn noch einmal mit freundlichen Worten und kehrte in den Sal zurück, wo wenige Augenblicke nach⸗ her auch Troilo erſchien.

Wäre ich nicht geweſen, ſagte Baccio, indem er ihm auf die Schulter klopfte,ſo würde jetzt Dein Schwager die Ferſen im Winde zuſammenſchlagen, danke mir daher, daß ich Dich von einer großen Gefahr ge⸗ reitet habe, denn zugleich mit dieſem Kind wären alle Deine Hoffnungen auf die Gnade des Papſts zu Grunde gegangen.

In Wahrheit, ich habe gegen Euch eine ſehr große Verpflichtung, erwiederte Troilo mit einem marmornen Lächeln, wenn der Ausdruck erlaubt iſt, unter dem es un⸗ möglich war, eine Spur von dem zu bemerken, was er in dieſem Augenblick wirklich dachte, unmöglich den Meiſten, nur nicht Baccio, der ſehr wohl ſeine Gedan⸗ ken errieth und im Innern ſich über ihn luſtig machte.

Indeſſen war Fanfulla, der die Vorbereitung zur Hinrichtung des Jünglings geſehen, und dann die An⸗