Teil eines Werkes 
1.-4. Bdchn. (1845)
Entstehung
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es ſich davon handelte, ihn aufzuhängen, hätte Troilo ihm leicht das Leben friſten können, wenn er ein Wort zu dem Offizier ſagte, der die Pflicht hatte, Ruh im Lager zu erhalten, und Unordnung und Balgereien zu beſtrafen. Er war auch daran, ſich zu entſchließen, dann ſagte er zu ſich ſelbſt:

Laſſe ich ihn aufhängen, das wird mich vielleicht von dem verwünſchten Gang nach Florenz befreien

können. Dieſer Memme von Baccio wird es nie mehr

in den Kopf kommen, glaube ich, mich in das Haus desjenigen zu ſchicken, deſſen Sohn meinetwegen auf⸗ gehangen worden iſt..

So verließ er den Platz und machte ſich langſam nach dem Landhaus Guicciardini auf den Weg, Baccio aber vermuthete, es könne aus dieſer Begebenheit eine für ſeine Plane günſtige Gelegenheit entſpringen, und war nicht der Mann, Kleinigkeiten zu überſehen. Da er wußte, daß zuweilen aus dem Kleinen das Große entſpringt, hatte er Troilo's Rückkehr nicht abgewartet, ſondern war kurz nachher ausgegangen und einem der Soldaten, welche geholfen hatten, Bindo gefangen zu nehmen, begegnet, als dieſer eben den Vorfall ſeinem

Begleiter auf dem Rückweg erzählte. Valori fragte,

was vorgefallen ſei, und kaum erfuhr er die Sache und daß man daran ſei, den Sohn des Niccolo aufzuhängen, ſo fing er an zu laufen, ſo ſehr er konnte und kam zum Glück gerade an, als der arme Knabe mit einem Fuß auf der erſten Leiterſproſſe ſtand, um die zweite zu erſteigen.

Es kam Allen ſehr merkwürdig vor, den Bevoll⸗

mächtigten des Pabſtes an dieſem Ort erſcheinen zu

ſehen, welcher ſich haſtig einen Weg durch die Leute bahnte mit der Stimme und mit Stößen, weßhalb der Henker die Hinrichtung aufſchob. Und Valori ließ den Knaben losbinden und vom Strick befreien, deſſen Geſicht noch bleich, wie ein gewaſchenes Leintuch war, ſprach