Teil eines Werkes 
1.-4. Bdchn. (1845)
Entstehung
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Wenn es nichts Anderes wäre, ſo will ich zur Abwechs⸗ lung lieber noch die ihrigen, als die Eurigen hören, mein guter Herr Baccio, welche mir ſehr langweilig zu werden angefangen haben.

Hier ſcharten ſich viele von jenen Edelleuten um das Kamin, ſie wußten, daß Valori ſeit einiger Zeit vergeblich verſuchte, Trvilo zu dieſer edlen Unterneh⸗ mung zu treiben, und es war unter ihnen ſehr oft darüber geſprochen und nicht wenig geſcherzt worden. Nun ſagte Troilo, nachdem er verkündigt hatte, daß er ſich endlich entſchloſſen habe, abzugehen:

Es wird doch nöthig ſein, daß ich ein wenig die Rede probire, die ſie dem großen Rath halten werden, um meine Bekehrung zu feiern.

Und er ſprang mit gleichen Füßen auf einen Lehn⸗ nnd begann mit weinerlicher und näſelnder Stimme alſo:

Ein Stral der göttlichen Gnade, meine hoch⸗ achtbaren Herren, ein Stral der göttlichen Gnade, ihr hochpreislichen Magiſtratsperſonen, herabgeſtiegen auf dieſes unwürdige Haupt durch die Vermittlung un⸗ ſers ſeligen Bruders Girolamo, kam, o hochragendes Volk, ihr ſehr edlen Wollarbeiter, Seidenarbeiter, Apo⸗ theker, ihr ſehr gnädigen und ſehr hochragenden Herren, Fleiſcher, Maurer, Färber, Gerber, kam auf mich her⸗ ab und zerſtreute endlich die Finſterniſſe, in denen ich unſelig dahinwandelte, verſtrickt durch die ruchloſen Beiſpiele und Rathſchläge dieſes gottloſen, ſchurkiſchen, ſehr verderbten und verabſcheuungswürdigen Mannes, dieſes Gefäßes aller ſchlechten, ſündlichen und verdam⸗ mungswürdigen Sünden, des Herrn Vaccio Valori.

Bei dieſen Worten erhob ſich ein ſo lautes Lärmen

und Gelächter, daß die Predigt unterbrochen wurde und die geſtörten Spieler ſich übellaunig umwendeten, aber der Prinz machte dem Lärmen ſehr ſchnell ein Ende, indem er den Kopf erhob und mit ſtarker Stimme das einzige Wort ausſprach: Friede! Dieſes machte in