Teil eines Werkes 
1.-4. Bdchn. (1845)
Entstehung
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handen iſt, aber die Weltbegebenheiten geſchehen nicht von ſelbſt, und wir müſſen Mühen aushalten und an⸗ wenden. Und wenn Du keine größere Luſt haſt, als die Du bisher gezeigt haſt, ſo warten wir gewiß im⸗ mer auf das Manna, das vom Himmel fallen ſoll. Wenn Ihr keine Schwierigkeiten und Gefahren zu er⸗ ſtehen hättet, ſo wären Euch keine ſo reichlichen Be⸗ lohnungen verſprochen worden.

O, was das betrifft, unterbrach ihn Troilo,ſo werde ich ſie ſehr gut verdient haben. Denket Ihr, was für ein Vergnügen: bei Niccolo wohnen, das wird ganz daſſelbe ſein, wie wenn ich in der Höhle des heiligen Antonio zu Haus wäre. Dann wird es nöthig ſein, daß ich mich im Predigen übe, es wird nöthig ſein, daß ich irgend eine Stelle an der Hand habe, irgend eine Prophezeihung des Mönchs, halt nur, halt, eine fällt mir ein. Florencia renovabitur und dann flagellabitur. Nein, Alles verkehrt, es fängt an mit pastonabitur. Das habe ich getroffen, und ach, und dann kommt Euch das wie ein Spaß vor: hinzugehen und, Gott weiß wie lang, nichts Wenigeres, als den verliebten und getreuen Ehemann zu ſpielen. Wenn der Pabſt ein großmüthiger Mann iſt, ſo verdiene ich für das allein den Cardinalshut.

Ei was, Du Schelm, ſie iſt ja doch, wie ich ge⸗ hört habe, ſehr ſchön, und es iſt ja eine Weile her, daß Du ſie nicht ſaheſt, ſie wird Dir faſt ganz neu vorkommen.

Ja faſt, das habt Ihr gut geſagt!

Und dann tröſte Dich damit, daß, wenn wir Herren von Florenz ſein werden und es nöthig ſein wird, Braut⸗ ſchau zu halten, ich Dir ein Mädchen ausfinden will von ſolchem Hauſe und von ſo großer Mitgift, daß Du mir dafür guten Dank wiſſen wirſt. O überhaupt....

Ueberhaupt ich werde gehen, ich werde gehen, es iſt doch alles eins, ich bin nun einmal verdammt, pre⸗ digen zu hören, hier von Euch, dort von den Mönchen.