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„Mach mir nicht den Kopf ſchwer, Gott verdamme Dich! ich bin nicht bei Laune zu Späſſen.“
Dann fuhr er fort mit freundlichem Geſicht und faſt mit bittendem Ton:
„Wann gedenkſt Du überhaupt nach Florenz zu gehen? Du haſt es doch einmal dem Herrn Malateſta und mir verſprochen, Du weißt doch, wie nöthig es wäre, einen Mann dort zu haben, auf den man ſich verlaſſen kann!.
„Wartet nur, Herr Baccio,“ erwiederte der Jüng⸗ ling, indem er einen andern Lehnſtuhl zu dem ſeinigen binzog und ſich mit ausgeſpreizten Beinen und offenen Armen darauf hinlegte,„ich habe ſchon verſtanden, daß Euch eine Predigt drückt, und daß Ihr Euch davon befreien wollt. Da bin ich bereit, ſie zu empfangen, dann werdet Ihr Euch beſſer befinden, ſprecht nur, ſo lang ich da dieſen Lehnſtuhl verſucht habe, habe ich keine Luſt, mich von der Stelle zu rühren.“
„Du ſpaſſeſt, Troilo, und wenn ich ſpreche, ſo ift es doch zu Deinem Beſten.“ Und indem er ihm eine Hand auf die Schulter legte und ihn feſt anſah, fuhr er mit gedämpfter Stimme fort:
„O Du Narr, weißt Du denn nicht, daß eine Gelegenheit wie dieſe, ſich die Gunſt des Pabſtes Cle⸗ mens und der Herren Medici zu erwerben, Viele um jeden Preis kaufen würden, und es für ein großes Glück hielten, wenn es ihnen in die Hände fiele, und Du. 2“
„Und ich weiſe ſie nicht zurück,“ erwiederte Troilo, indem er ſich auf dem Seſſel dem Zeichen der Unge⸗ duld herumwarf.„Ihr ſeid recht eigenſinnig; es iſt bald geſagt, nach Florenz gehen zum Niccolo, nun ja, ich bin da, ich bin nun ein Piagnone geworden, ja, und ohne Weiteres wird er mir glauben, er wird mich in ſein Haus aufnehmen, ich werde Alles wiſſen, ich werde gleich Mittel finden, ſeine Geheimniſſe zu erfah⸗ ren. Ei, Baccio, Ihr reiſet wie auf der Poſt.“
„Ich läugne nicht, daß einige Schwierigkeit vor⸗


