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auch das Glück entſchied, blieb ſein Geſicht immer ernſt und leidenſchaftslos, denn die ritterlichen Gebräuche, welche damals beim Adel in Kraft waren, wollten, vaß man hoch ſpielte, mit Gleichgültigkeit verlor und ohne Zögerung bezahlte.
Um dieſe Geſetze zu beobachten, mußte er eines Tags unter andern, wie Varchi erzählt, ſeinen Spiel⸗ gefährten das Geld geben, das ihm Pabſt Clemens als Sold des Heeres geſchickt hatte. Die Soldaten ſtarben vor Hunger, aber die Ehrenſchuld war befrie⸗ digt. Unter zwei Uebeln wählt man immer das kleinere. Durch den Sal hin unterhielten ſich Einige theils fitzend auf breiten Lehnſeſſeln, oder auf⸗ und abgehend, lachten, ſprachen von Jagd, Liebe, Waffenthaten, Streit⸗ fragen, Zweikämpfen; in dem benachbarten Gemach waren viele mit Fechten beſchäftigt, und in dieſem Augenblick hatten ſie einen Kreis gebildet und merkten auf einen Kampf mit dem Schwert und dem Dolch, in welchem Troilo und Aleſſandro Vittelli gleiche Ge⸗ ſchicklichkeit zeigten, obgleich der Erſtere von der Mehr⸗ zahl für den Beſſeren gehalten wurde.
Auf den Seſſeln und Tiſchen lagen nachläſſig hin⸗ geworfen die Hüte, die Helme, die Handſchuhe, die Schwerter und die Stöcke der Eingeladenen, an der al Fresco gemalten Wand, die in viele Felder ab⸗ getheilt war, welche im Geſimſe von Gips in erha⸗ bener Arbeit ſchloſſen, hingen Waffen, Fahnen, Ban⸗ ner und Kriegsgeräthe aller Art, und die Nägel, welche dieſe feſthielten, ohne Rückſicht in die Gemälde einge⸗ ſchlagen, hatten dieſe ganz abgelöst und verdorben.
Nach einer Seite öffnete ſich ein breiter und tiefer Gang, deſſen Obertheil ſehr hervorragte, und ruhte auf zwei Figuren von Jägern, welche gegen die Thür⸗ pfoſten gerichtet waren und ein Hörnchen im Mund hielten, das Geſimſe, welches ſie mit dem Kopf und dem einen Arm unterſtützten, war voll des ſchönſten Laubwerks, Thiergeſtalten und Larven, und ganz oben


