Teil eines Werkes 
1.-4. Bdchn. (1845)
Entstehung
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der andern aufbewahrt iſt, und daher ſeinen Tod für ſchön und beneidenswerth halte. Wenn ich nun weinen würde, weil er, uns in dem Elend dieſes Lebens zurück⸗ laſſend, hingegangen iſt, die unendlichen Wonnen des andern zu genießen, ſo würde ich glauben, mich des Undanks gegen die Güte Gottes und des Neides we⸗ gen der Belohnung, die ihm für ſeine Tugenden ge⸗ worden, ſchuldig gemacht zu haben. Nimm nun dieſe Waffen im Namen Gottes; beſtrebe Dich, ſo tapfer zu ſein, wie Baccio war, und mit ihnen in der Hand ſieg oder ſtirb: und wie Du den Fluch eines Vaters, den Zorn Gottes und die Schande bei den Menſchen fürchteſt, habe immer vor Augen, mit welchem Ge⸗ ſichte und mit welchem Herzen Du mich ſtehen geſehen haſt an der Bahre eines tapfer gefallenen Sohns, wiſſe, daß ich auf Dich an ſeiner Stelle mit demſel⸗ ben Auge blicken würde: Gott würde mir die Kraft geben.... Aber wiſſe noch(hier hob er in einer ſtol⸗ zen und furchtbaren Stellung die Hand, die er bisher auf den Kopf Bindo's gelegt gehabt hatte, hoch em⸗ por), daß wenn Du, was Gott nicht wolle.... Dich zeigen ſollteſt als. Nein, ich will meinen Mund nicht mit dieſen Worten beſchmutzen, noch an eine ſolche Entehrung in meinem Blute auch nur denken.. Genug, Du haſt mich verſtanden.... dann aber, wenn Dir das Leben noch irgend lieb iſt, ſo mache, daß dieſe meine Augen Dich nie wieder zu ſehen be⸗ kommen.

Nach dieſer Rede, die von einem Mann von ſol⸗ chem Anſehen, bei ſolcher Gelegenheit und mit ſo ern⸗ ſtem Nachdruck wie hier geſprochen, auf Bindo und die Umſtehenden einen großen Eindruck machten, wollte er ihm den Degen umgürten. Das Kind hob die Arme empor und ließ ihn gewähren. Aber der Gürtel, der dem Wuchſe Baccio'ß wohl anſtand, war zu weit für den des Bruders. Niccolo ſagte:

Du biſt zu mager, mein armer Bindo; und die