Teil eines Werkes 
1.-4. Bdchn. (1845)
Entstehung
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und andere Sächelchen von geringem Werth heraus⸗ fielen.Da iſt der Schatz, fuhr er fort,und wei⸗ ter hat er Nichts, der Cardinal. Seht doch ein wenig nach, ob das liebe Kind alle Zähne im Mund hat bringt einmal dieſes Eiſen her, daß es an den Leib, an das Blut geht ich will ihm das Herz ſieden!

Fanfulla trat auch diesmal ins Mittel und hin⸗ derte die Ausübung der Drohung.

Hörſt Du, Ohm Cardinal... Du riechſt ja ſchon nach dem Grabe.. Was willſt Du das ſind grobe Bengel, ein niedriges Volk, ohne Glauben Worte thun da wenig Wirkung, es müſſen Ducaten ſein, Goldgulden, ſie machen da keinen Spaß mit Dir.

Mortuus est in camiciola... für dieſe iſt einen

Chriſten zu tödten, gerade als wenn man einem eine Mücke aus dem Geſicht jagt. Ohne das: zahl mich nur! ohne dasMammona iniquitatis, wie ihr Prie⸗ ſter ſagt, ſtecken ſie Dich an den Bratſpieß, wie ein Rebhuhn. Seele, Geiſt, Zeuer an den Lumpen.. Ein Wort iſt bald geſagt.... Da raunte Fanfulla ihm ins Ohr:Wo iſt der Schatz begraben?

Aber ich habe euch ſchon geſagt, daß ich keinen Schatz habe. Gott weiß es, der uns ſieht, ich bin ein armer Prieſter. Glaubt ihr denn etwa, daß ich in der jetzigen Zeit an einen Sack Goldgulden denken möchte?

Fanfulla wendete ſich, ſchüttelte nachdenklich den Kopf, ſtrich mit den Fingern zuerſt den einen Knebel⸗ bart, dann den andern und ſagte:

Ich glaub' es auf meine Weiſe und Du ſagſt es auf die Deine.

Dann neigte er ſich zu dem Ohr des Cardinals, legte ihm eine Hand auf die Schulter, die er immer packte, je weiter er in ſeiner Rede kam, und agte:

Habt Ihr verſtanden, daß es um die Haut geht? Nicerlo de' Lapi. 1. 3