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dieſem Schlag zu ſehen, von dem er jeden Augenblick fürchten zu müſſen glaubte, daß er ihn mit einem Seitenhieb ſeines verwünſchten langen Degens den Kopf abhauen könnte, oder war es der Kummer dar⸗ über, daß Fanfulla, wenn er betrunken war, um zwi⸗ ſchen der einen oder der andern Mahlzeit etwas zu thun zu haben, ihn mit Gewalt fechten lehren wollte, und wie er nicht nach ſeinem Willen that, die Hiebe hagelten, kurz, der Domherr legte ſich, ſoviel iſt gewiß, ins Krankenbette und ging nach wenigen Tagen in die andere Welt. 2
Wir befinden uns endlich nah daran, von unſerm Helden aus Lodi Gutes erzählen zu können, es bleibt nur noch übrig, ſeinen letzten Streich zu erzählen, wel⸗ cher jedoch das gewöhnliche Sprüchwort nur zu wenig Lügen ſtraft. Nichts iſt ſchwerer abzunagen, als der Schwanz.
Als er endlich halb betäubt und finnlos aus dem Keller des armen Domherrn heraustrat, fand er die Stadt bezwungen und völlig unterworfen und die Kir⸗ chen, die Paläſte, die Hütten, die unglücklichen Bür⸗ ger, ihre Kinder, kurz alles der Willkür, ich will nicht ſagen des Heeres, denn dieſer Name ſetzt Hauptleute voraus, die befehlen, und Soldaten, die gehorchen, ſon⸗ dern dieſes Haufens von Mördern ohne Geſetz, ohne Glauben, ohne Rückſicht und ohne Erbarmen preis⸗ gegeben.
Clemens VII. konnte von der Höhe des Caſtells Sankt Angelo, wo er eingeſchloſſen war, die Feuers⸗ brünſte durch die Stadt ſich hinſchlängeln ſehen und hörte das Geheul, die Klagen, das Jammern derer, welche man durch Martern zur Anzeige ihrer verborgenen Schätze zwingen wollte, und das raſende Geſchrei, das
wilde Gelächter, das zügelloſe Jubeln der Sieger.
Die Straßen Roms entlang ſah man hier ein brennendes Haus, dort ein eben von den Flammen verzehrtes, das zum unförmlichen und geſchwärzten


