Teil eines Werkes 
1.-4. Bdchn. (1845)
Entstehung
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ihm zu ſagen, welches das nächſte Land ſei, wo man Krieg führe.

Herr Proſpero, welcher ihm dennoch wohl wollte, da er ihn als einen ſo verwegenen Teufel kannte, wie es wenige gab, ſtetlte ihm einen Schein aus, wie ei⸗ nem Wohlverdienten, ganz voll von ſeinem Lob, dann ſchickte er ihn in das römiſche Gebiet, wo er ſich mit der Partei Colonna gerade während der Stürme ver⸗ einigte, welche dem Tode Alexanders VI. folgten und das kurze Pontificat Pius I1I. und den Anfang desje⸗ nigen von Julins 11. beunruhigten.

Er folgte dieſem kühnen Oberprieſter bei ſeinen Unternehmungen in der Romagna, hernach, um es nicht zu lang zu machen, wechſelte er nach ſeiner Ge⸗ wohnheit die Herrn bis zum Jahr 1527 und es fiel in dieſer Zwiſchenzeit keine berühmte Waffenthat in Italicn vor, bei der er ſich nicht befand.

Er ließ ein Auge in der Schlacht bei Ravenna, zwei Finger der linken Hand bei Marignano, blieb für todtgehalten auf dem Schlachtfeld von Pavia lie⸗ gen, und obgleich er nach ſolchen Kämpfen ſich genöthigt ſah, ein wenig zu hinken, und an den Stellen, wo er verwundet war, Schmerz empfand, ſo oft das Wetter ſich ändern wollte, obgleich ſeine ſchwarzen Knebelbärte nunmehr ſchienen halbgrau werden zu wollen, ſo finden wir ihn nichtsdeſtoweniger am Mor⸗ gen des 6. Mai 1527(und Gott weiß, wie gern wir es verſchweigen möchten) am Fuß der Mauern von Rom, eine lange hölzerne Leiter mit beiden Händen im Gleichgewicht haltend, mitten unter der Hefe der zügelloſeſten Räuber, welche in jener Zeit den Namen Soldaten führten und unter Bourbon's Anführung im Begriff waren, die Hauptſtadt der chriſtlichen Welt mit Sturm zu nehmen.

Geſagt, gethan, war die Leiter Fanfullas, wie an die Mauer⸗Zinken befeſtigt und von unten bis oben, mit ebenſo vielen dieſer Teufel angefüllt, als ſie Sproſ⸗