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gerade in einem dieſer Anfälle von guter Laune, und da dieſen Morgen Freudenſchüſſe gethan wurden, traf eine Kugel die Kirche von San Marco, eine andere verwundete auf dem Platze San Giovanni einen der beſten Soldaten des Hauptmanns Sandrino Monaldi und in andern Gegenden der Stadt wurde noch man⸗
cher unerwartete Schaden zugefügt.
Dieſer Zufall machte weder auf die Soldaten noch auf Niccolo oder ſeine Söhne großen Eindruck. Die beiden Mädchen erſchracken ein wenig, aber ihr Aus⸗ ſehr veränderte ſich nicht und ſie gaben ſich bald zu⸗ rieden.
Der, der ſich am wenigſten muthig von allen zeigte, und dem ſein Alter und Stand zur Entſchul⸗ digung diente, war der Geiſtliche, der Meſſe las.
Das Gefühl der Furcht überwand in ihm einen Au⸗ genblick jede andere Rückſicht, und, die Wahrheit zu ſagen, mußte ein ſolcher Sturz und ein ſolches Gepolter, das er nicht erwartete, einen gewiſſen Eindruck machen; er krümmte die Schultern, ſenkte das Haupt, bedeckte ſich mit den Händen und ſagte: Mein Gott, Erbar⸗ men! Und wenn der rüſtige Laienbruder ihn nicht un⸗ ter den Schultern feſtgehalten hätte, ſo wäre er viel⸗ leicht gefallen. Bis dahin war wenig Schlimmes vor⸗ gefallen und der Laienbruder hatte ſich verdient ge⸗ macht, auch wenn es nicht ſein Oberer geweſen wäre.
Das Schlimme war, daß, während er ihn auf⸗ hob und ihn ſo verzagt ſah, über einen Unfall, der ihm ſehr leicht vorkam, ihn eine ſolche Luſt zu lachen
anwandelte, daß er trotz ſeiner Bemühungen, ſie zu
überwinden, ſich endlich gehen laſſen mußte und in das helltönendſte und plumpſte Gelächter von der Welt aus⸗ brach, und die Hände beſchäftigt hatte, den gu⸗ ten Greis zu halten, der noch immer wie ein ſchwan⸗ kendes Rohr zitterte, weder den Kopf anders wohin wenden, noch ſich die Hand vor den Mund halten,
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