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Der ſtädtiſche Verein. Dieſer, von der ſtädti⸗ ſchen Behörde und dem ganzen Publikum mit dem ehren⸗ vollſten Zutrauen überhäufte Verein, hat ſich zur Auf⸗ gabe gemacht, die Intereſſen der Hauptſtadt, die Ver⸗ ſchönerung und Vergrößerung derſelben, die Errichtung von gemeinnützigen Gebäuden u. ſ. w. zu berathen und thätig zu unterſtützen. Auch die Errichtung einer Sparkaſſe iſt in der Abſicht dieſer löblichen Geſellſchaft.
Spaniens Morgenröthe. Eine Spar- und Leihkaſſe für Landleute und Heerdenbeſitzer.
Die Bergbaugeſellſchaft der pyrenäi⸗ ſchen Halbin ſel.
Handelsgeſellſchaft der großen An⸗ illen.
Hütten⸗ und Bergbau⸗Verein von San⸗ Juan⸗dAlcarez. Dieſe Geſellſchaft hat bei der Er⸗ giebigkeit(beſonders an Zink, Galmey und Kupfer) der berühmten Bergwerke von Priopar und Alcarez die be⸗ ſten Ausſichten auf einen günſtigen Erfolg.
Wohlthätiger Verein für innere und äuſ⸗ ſere Heilkunde. Mit Genehmigung der Regierung und unter dem Vorſitz des Grafen Villalabos hat ſich obiger Verein gegründet, um beſonders armen Kranken und ſchwangeren Frauen unentgeltliche, oder doch ſehr wohlfeile ärztliche Hülfe zu leiſten.
Sollten auch mehrere der obigen Vereine und Ge⸗ ſellſchaften mehr das beſondere Intereſſe der Aktienbe⸗ ſitzer ſelbſt im Auge haben, als den Vortheil des Lan⸗ des, ſo läßt ſich doch nicht verkennen, daß ſchon die Ex⸗ weckung eines lebhaften Aſſociationsgeiſtes von bedeu⸗ tendem, unberechenbarem Nutzen iſt. Möchte durch ſolche und ähnliche Hülfsvereine dem Wucher, dieſem verderblichſten Krebsſchaden, der an Spaniens Wohl⸗ fahrt frißt, geſteuert werden!
Wenn nun auch die Regierung dem gegebenen Beiſpiele folgen, und ihrerſeits Aufmunterungen und Belohnungen für den fleißigen Handwerker, den thäti⸗
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