S SMNM—
S 8———
———— 8
zu
ie ß⸗ r⸗ ich im ng rid eſe
uſ⸗ igt it⸗ ten
— *=
von Carl III. bis Ferdinand VII. dem Hospital bedeu⸗
tende Geſchenke gemacht, und der Letztere überließ den Abtrag der Küche, was immer einige tauſend Realen betrug. Heutzutage kann ſich das Hospital keiner ſolchen Fürſorge rühmen.
Wir können nicht umhin, über einen Gegenſtand, der ebenfalls in unſerer Erzählung vorkam, über den Selbſtmord, einige Bemerkungen beizufügen.
Die Meinungen über den Selbſtmord ſind ſehr getheilt. Die Einen halten ihn für eine Sache freier Entſchließung, für welche der Menſch verantwortlich iſt; Andere für eine Handlung, die nur aus geſtörten Geiſteskräften erklärbar ſei; Manche rühmen ihn als einen Beweis von Muth, während ihn Viele als eine ſchmähliche, feige Handlung darſtellen; die Religion betrachtet ihn als eines der ſchwerſten Verbrechen, die Moral als eine üble Handlung.
Wollte man eine dieſer Anſichten einſeitig durch⸗ führen, ſo würde man in hundert Fällen unrecht rich⸗ ten; nur das kann zum Ziele führen, wenn man auf die bewegende Urſache zum Selbſtmord zurückgeht. Phyſiſche oder moraliſche Leiden, werden es immer ſein, welche jenen Entſchluß zur Reife bringen: aber des⸗ halb braucht weder die geiſtige noch körperliche Ge⸗ ſundheit weſentlich geſtört zu ſein.
Es iſt freilich nichts bequemer, um das Gewiſſen derer zu beruhigen, die kein Herz für die Leiden der Menſchheit haben, als wenn man ſagt: er war nicht ganz bei ſich; allein die geringſte Beachtung der Thatſachen wird dieſe ſcheinbare Beruhigung zu nichte machen. Nehmen wir aus der Unzahl von Beiſpielen welche Herr Brierre de Boismont veröffentlicht a
Abweſenheit ſeiner Tochter durch Kohlendampf erſtickte; „Liebes Kind,“ ſchreibt er,„ich bin neunundſechzig
Folgendes iſt der Brief eines Vaters, der ſich in


