Teil eines Werkes 
2. Bd. (1845)
Entstehung
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Dieſe Scene in denvier Löwen ereignete ſich

am Himmelsfahrtsabend vor den verhängnißvollen Maitagen.

XXVII.

Die Entwickelung des Ganzen und der Schluß.

Die Flammen, welche ſich in der Nacht des 5. Mai 13842 entwickelt hatten, tobten weiter und weiter in zügelloſer Gluth.

In den noch unverſehrten Straßen drängten ſich die Rettenden durcheinander in buntem Gewühle, die Waſſerwagen, hier leer, dort voll, raſſelten und lärmten ohne Ende aber vergebens ſpieen die Schläuche ihre Ströme aus; die ſchaudervolle Hitze verzehrte den Strahl, noch ehe er einmal den eigentlichen Brand berührt hatte. Immer weiter nach Nordoſten, von dem Südweſtwind ge⸗ trieben, wälzte ſich der Gluthſchwall durch die Lüfte und zündete mit der Schnelligkeit des Blitzes ganze Straßen auf ein Mal an, ſo daß plötzlich aus allen klirrenden Fenſtern zugleich die Flammen⸗ zungen hervorleckten.

Obgleich das weſtliche Ende der Stadt außer Gefahr war, ſo rüſteten ſich und flüchteten doch auch hier die Menſchen und trugen ihre wenigen Habſeligkeiten, die ſie für ſich allein fortſchaffen