Teil eines Werkes 
2. Bd. (1845)
Entstehung
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Nach einigen Minuten kam er zurück.

Die alte Frau ſieht ſehr traurig und arm⸗ ſelig aus, ſagte Martin. Sie mögte ſo gerne zu Dir, um Dir zu danken, denn ſie meint, Du allein ſei'ſt die Urſache, daß ſie hier im Winkel einige Tage ruhen und gepflegt werden darf. Der Chirurg hat ihr auf Befehl der Wirthin die Wunde verbunden. Sie ſcheint außerordentlich Theil an Deinem Schickſal zu nehmen, gewiß hat ſie eine ähnliche Laufbahn hinter ſich wie Du und iſt froh, wenn ſie in ihrem Elend ſich in Dir doch auch unter dieſen Verhältniſſen noch einmal ver⸗ jüngt ſehen kann.

Wenn es ihr Zuſtand erlaubt, ſo laß ſie doch nur zu mir kommen, ſagte Eliſe ich hoffe, die Wirthin wird nichts dagegen einzuwenden haben.

In dem Augenblick, wo Martin hinausging, trat die Wirthin zu Eliſen ein.

Es iſt ein Unglück, eine Schande, ſagte die Wirthin; wenn man ein gutes Mädchen hat, die ſich hält und nicht ſogleich wieder draufgeht, ſchnell iſt der Teufel da und holt ſie.

Mit dieſen und ähnlichen Worten, die theils deutlich und vernehmbar, theils leiſe brummend ge⸗ ſprochen wurden, ging ſie haſtig im Zimmerr auf und nieder. Sie war offenbar zornig und ärger⸗