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lich und ſuchte ihrem Herzen zunächſt in lauten tobenden Selbſtgeſprächen Luft zu machen.
— Nun— man muß ſich darein fügen— es iſt nichts dagegen zu machen— fuhr ſie in mil⸗ derem Tone fort und ſetzte ſich vor der auf dem Sopha ruhenden— Thekla nieder. Höre nur, ſagte ſie zu dieſer— es iſt ein Mann hier ge— weſen— Du wirſt wahrſcheinlich losgekauft werden. Das ſag' ich Dir aber, wir ſchreiben hundert Thaler mehr zu Buch, ſonſt verſuch ich noch was ich kann, um Dich bei mir zu behalten.
— Wer iſt es denn, der mich loskaufen will? fragte Eliſe raſch und freudig und vergaß, daß ſie krank und am Arme verwundet war.
— Nun, ein junger Mann war es nicht, der bei mir war und der Dich vielleicht loskaufen wollte um Dich zu heirathen. Wenn das wäre, ſo würdeſt Du ja ſchon längſt darum wiſſen und es mir geſagt haben. Von einer Heirath iſt hier alſo nicht die Rede, ſo viel ich aber aus den Reden habe abnehmen können, von einem reichen Onkel oder Pflegevater—
Die Wirthin ſtockte, als ſie ihre Thekla plötzlich in Thränen ausbrechen ſah.
— Warum weinſt Du denn, närriſches Ding! ſagte die Wirthin, welche offenbar nicht fühlte und


